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Computerspielbranche - warum sind Free2play Spiele so populär?

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01.07.2020 - Computerspiele gehören zu den beliebtesten Hobbys im digitalen Bereich. In Deutschland verbringen bereits Jugendliche täglich einen Teil ihrer Freizeit mit spannenden und unterhaltsamen Spielen auf dem Computer. Dabei zählen besonders die Free2play Spiele zu den Favoriten.

Digitale Unterhaltung im Computerzeitalter

Spielekonsolen und Computerspiele besitzen im Computerzeitalter einen hohen Stellenwert. Bei Online-Spielen geht es nicht darum, Langeweile zu bekämpfen, sondern für spannende Unterhaltung zu sorgen oder durch die Entwicklung einer individuellen Spielstrategie ein Spiel erfolgreich zu beenden. Da wegen der Coronakrise viele Freizeitmöglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, ist das Interesse an digitaler Unterhaltung enorm gestiegen. Obwohl Free2play Spiele in der Vergangenheit mit negativen Schlagzeilen in Verbindung gebracht wurden, sind diese Spiele in der Computerspielbranche sehr erfolgreich. Die ersten Spiele dieser Art gab es bereits um die Jahrtausendwende. Die Zielgruppen der neuen Spieleform waren damals vor allem Kinder, Jugendliche und Gelegenheitsspieler. Bei Free2play Spielen können meist die grundlegenden Spielinhalte unverbindlich genutzt werden, während Upgrades und Zusatzangebote kostenpflichtig sind. Dabei können die Spieler bestimmte Vorteile gegenüber anderen Mitspielern erwerben, indem das Spiel zusätzlich individualisiert wird. Als Vertriebsform bereits bekannter Computerspielen sind Free2play Spiele oft die günstigste Version. Grundsätzlich unterscheidet sich das Free-to-play-Prinzip nicht von Freeware. Allerdings besteht bei Free2play Spielen die Möglichkeit, optional gegen geringe Beträge bestimmte Vorteile sowie virtuelle Gegenstände zu erwerben. Bei den Zusatzleistungen kann es sich um spezielle Spielfiguren oder Funktionen, mit denen das Spiel aufgewertet wird, handeln. Üblicherweise werden für die Vorteile lediglich niedrige einstellige Euro-Beträge fällig. Mit den erkauften Gegenständen können bestimmte Vorteile verbunden sein, sodass die Chancen, das Spiel zu gewinnen steigen. Bei Free2play Spielen ist der Kauf immer optional. Eine Beteiligung an den Online-Spielen ist deshalb auch ohne Geld möglich. Während bei einigen dieser Spiele die Hinweise auf zusätzliche Investitionen eher diskret eingeblendet werden, tauchen bei anderen ständig Empfehlungen für bezahlbare Inhalte auf.

Der richtige Umgang mit computerbasierten Spielen

Das Geschäftsmodell bei den Free2play Spielen basiert auf dem Herunterladen und Spielen von Computerspielen, die sowohl für Computer, Laptops, Tablets und Smartphones verfügbar sind. Gleichzeitig sind alle Free-to-Play Titel beispielsweise die Rollenspiele und Shooter auch Online Multiplayer Spiele. Während die Spieler die Möglichkeit haben, bezahlbare Inhalte zu erwerben, finanziert sich ein Großteil dieser Spiele hauptsächlich über Werbeeinnahmen, die über die eigenen Webseiten oder andere Internetseiten generiert werden. Für die Nutzer sind die Free2play Spielen interessant, da diese für Abwechslung und Unterhaltung sorgen, während Geld ausgeben nicht unbedingt notwendig ist. Die Spielehersteller können wiederum vom großen Interesse der Spieler profitieren. Zu den möglichen Nachteilen von Free2play Spielen zählt das Risiko, dass Kinder an Spiele gelangen könnten, die für ihre Altersgruppe nicht geeignet sind. Um Risiken dieser Art, die grundsätzlich bei der Nutzung eines Computers bestehen, zu vermeiden, sollten die Eltern genau darauf achten, welche Webseiten verwendet werden. Außerdem können Vereinbarungen getroffen werden, damit die Kinder nur unter Aufsicht eines Erwachsenen im Internet surfen. Da bei Glücksspielen grundsätzlich eine gewisse Suchtgefahr besteht, empfiehlt es sich, nur die kostenfreie Version von Free2play Spielen zu nutzen und sorgfältig abzuwägen, ob der Erwerb zusätzlicher Funktionen oder Vorteile wirklich sinnvoll ist.

Ohne Zeitlimit spielen? - Mit welchen Möglichkeiten können Free2play Spieler rechnen?

Die meisten der zahlreichen Free2play Spiele können ohne Zeitlimit gespielt werden. Dabei besteht auch keine Verpflichtung, bezahlbare Inhalte zu erwerben. Wer allerdings die bestehenden Limitierungen bei Free2play Spielen aufheben will oder die Wartezeiten im Spielverlauf minimieren möchte, kann dies durch den Abschluss eines monatlichen Abos tun. In diesem Zusammenhang wird der Spieler zum Premium-Kunden, der das jeweilige Free2play Spiel vollständig und ohne Einschränkungen nutzen kann. In der Computerspielbranche wird häufig der Begriff "Freemium" verwendet. Diese Bezeichnung, die sich aus den Worten "Free" und "Premium" zusammensetzt, trifft auch auf die Free2play Spiele-Abos, die teilweise aus frei verfügbaren Inhalten sowie aus bezahlbaren Formaten bestehen, zu. Für die Betreiber solcher Spiele stellen die Spiele-Abonnements eine Möglichkeit dar, alle mit dem Spiele-Angebot verbundenen Kosten zu decken und natürlich Gewinne zu machen. Oft wird in Free2play Spielen mit künstlichen Spielwährungen wie Gold, Diamanten und Platinum bezahlt, sodass auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, welche Beträge tatsächlich investiert werden. Darüber hinaus können sich die Spieler häufig im Spiel selbst auch Guthaben oder Punkte, mit denen online bezahlt werden kann, verdienen.

  • Quelle: Redaktion

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