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Spiele-Streamer werden: Was du tun solltest - und was nicht

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09.11.2020 - Spiele-Streaming ist nicht nur irgendein Hobby, das ein paar Euros abwerfen kann. Es ist so populär, dass es in Form von "Streamer Daily" mittlerweile sogar sein eigenes Videospiel bekommen hat und zahlreiche Menschen beim Streamen komfortabel ihren Lebensunterhalt verdienen. Allerdings solltest Du dir einige Dinge bewusst sein, wenn du mit dem Gedanken spielst, selbst zum Streamer zu werden.

1. Streamer werden: Das solltest du tun

Es gibt einiges, das du beachten solltest, damit du Follower bekommst und langfristig zufrieden stellst. Dementsprechend gibt es auch vieles, das du vermeiden solltest.

Du wirst in diesem Text beide Seiten der Medaille kennenlernen – sowohl die Do’s wie die Dont’s. Beginnen wir mit ersterem: All die Handlungen, die zumindest den Grundstein legen, um den Streamer-Olymp erklimmen zu können.

Begreife es zunächst als Hobby

Warum möchtest du Streamer werden? Wahrscheinlich auch deshalb, weil du ein Fan von Trymacs, Gronkh oder ungespielt bist. Solchen etablierten Profis schaut man gern zu, sie bieten tolle Unterhaltung. Und dabei sind sie nicht nur erfolgreich, haben mehrere Millionen Follower, sondern sie verdienen damit auch Geld. So viel, dass sie teilweise keinem anderen Beruf nachgehen müssen und manche von ihnen sogar Millionäre geworden sind.

Allerdings gilt auch eine wichtige Regel, die viele oft vergessen: Jeder Streamer hat klein angefangen. Das solltest auch du tun. Begreife alles, was du tust, zunächst als Hobby – und jeden Cent, den das Streaming abwirft, nur als nettes Zubrot.

Wir wollen hier zwar nicht auf den alten Spruch „Geld verdirbt den Charakter“ abheben, allerdings solltest du dich nicht von Anbeginn an als berufsmäßiger Streamer sehen; auch wenn das dein Ziel ist. Denn damit stellt sich oft eine abgehoben wirkende Attitüde ein – viele Streaming-Stars sind gerade deshalb so beliebt, weil sie trotzdem noch wie ganz normale Gamer wirken und nicht wie Promis.

Anders formuliert: Sieh dein Streamer-Ich als Freizeitarbeiter an. Jemand, der seine Spielleidenschaft auslebt und andere daran teilhaben lässt. Auch wenn du erfolgreich wirst, solltest du diesen „Markenkern“ beibehalten.

Suche dir das richtige Spiel aus

Du spielst Fortnite, also würdest du auch Fortnite streamen? Das wäre zumindest ein solider Grundgedanke. Doch das richtige Spiel zum Streamen ist zwar (international) beliebt, allerdings ist es möglichst nicht schon mit unzähligen anderen Streamern belegt.

Dazu solltest du dir die Liste der meistgestreamten Games anschauen, ganz besonders jene auf Twitch als wichtigster Streaming-Plattform. Je weiter oben ein Spiel hier liegt, desto mehr Streamer gibt es bereits. Dies bedeutet ganz einfach, es gibt für dich mehr Konkurrenz, du musst härter arbeiten und attraktiver sein als sie, um Erfolg zu haben.

Umgekehrt könntest du natürlich versuchen, eine Nische zu finden – Retro-Games beispielsweise. Allerdings hättest du dann das Problem, auch eine entsprechend kleine Zielgruppe zu haben. Klingt kompliziert? Ist es auch – genau das, was auch jeder andere Selbstständige lösen muss: Eine große Zielgruppe ansprechen, aber möglichst nicht gegen zahllose Konkurrenten bestehen müssen.

Eine solche Nische könnte beispielsweise darin bestehen, dass du dir ein noch neues, aber erfolgversprechendes Game suchst. Das gibt dir einen „Frühstart-Vorteil“. Doch ganz gleich, welches Spiel es auch ist, du solltest zunächst nur eines, höchstens zwei verschiedene streamen. Mehr erhöht zwar deine Follower-Zahlen, drückt sich jedoch auch in deutlich mehr Arbeit aus – Arbeit, für die du zunächst kaum entlohnt werden wirst.

Checke die Großen der Branche

Wir nennen es zwar Streaming, aber letztendlich ähnelt vieles darin dem Betrieb eines Business. Eines Business, dessen Grundprinzipien schon seit Jahren bestehen und das dementsprechend schon viele andere hat, die die Kundschaft auf ähnliche Weise bedienen. Wann immer jemand ein Geschäft eröffnet, sollte er deshalb einen Blick auf die Größen dieser Branche werfen.

Umgelegt auf dich bedeutet das, dass du dir große Streamer ansehen solltest, auch wenn du das schon seit Jahren tust. Du solltest sie dir ansehen, um etwas zu lernen:

  • Die Art wie diese Streamer spielen, dabei sprechen, mit den Followern interagieren.
  • Das persönliche Durchführen eines Streams: Kamerawinkel, Einblendungen und dergleichen.
  • Die Art und Weise, wie diese Profis sich jenseits ihrer Streams verhalten.
  • Die Product Placements und andere Formen von Werbung, falls es solche gibt.

Dabei geht es nicht darum, dass du schamlos kopierst (mehr dazu liest du weiter unten). Viel mehr soll es dir ein Gefühl dafür geben, was qualitativ gutes Streaming ausmacht – also Standards, die praktisch „branchenübergreifend“ sind, um beim Business-Beispiel zu bleiben.

Entscheide dich für die richtige Plattform und lerne ihre Regeln auswendig

Kein Streaming ohne Plattform. Aber welche? Hier solltest du, ungleich zum Vorgehen beim richtigen Game, konservativ bleiben. Das bedeutet:

  • Azubu
  • DLive
  • Facebook Gaming
  • Hitbox
  • Mirrativ
  • Twitch
  • Ustream
  • YouTube Gaming

um nur die derzeit wichtigsten Plattformen zu nennen, sollten je nach gewähltem Spiel deine Anlaufstationen sein. Zwar gibt es noch weitere Alternativen, ihnen fehlt jedoch (noch) die Reichweite. Das erzeugt das Problem, dass deine Follower-Zahlen nicht nur von dir und deinen Leistungen abhängen, sondern einem Faktor, den du kaum beeinflussen kannst: Hätte MontanaBlack nicht auf Twitch und YouTube losgelegt, sondern irgendeinem Nischenportal, wäre er heute wohl kaum dort, wo er steht.

Allerdings sollte gerade dieser Streamer dir einen weiteren wichtigen Punkt aufzeigen: Du musst die Regeln der Portale kennen, verinnerlichen und jederzeit beherrschen. Gerade Twitch ist unglaublich streng, was die Sprache anbelangt und zögerte auch nicht, selbst ein so bedeutendes Zugpferd wie MontanaBlack bereits mehrfach zu sperren.

Daraus ergibt sich auch noch etwas anderes: Du musst als Streamer jederzeit die volle Kontrolle über dich haben und solltest niemals aus Emotionen heraus etwas sagen, was später zu deinem Nachteil gereicht.  

Sprich die Sprache deiner Zielgruppe

Wer schaut heute Gaming-Streams? Kurz gesagt: Eine riesige Zielgruppe „von 9 bis 99“. Die Zeiten, in denen Spiele-Streams von Gamern für Gamer gestaltet wurden, sind lange vorbei; das heutige Publikum ist ungleich heterogener und enthält auch Personen, die selbst wenig bis gar nicht spielen, sondern die Streams nur zur Unterhaltung ansehen.

Das heißt, einerseits musst du unbedingt die Sprache des Spiels und ihre wichtigsten Begriffe blind beherrschen, um deine Zielgruppe passend anzusprechen. Umgekehrt solltest du es jedoch nicht übertreiben und dir deshalb angewöhnen, mitunter auch Begriffe regelmäßig zu erklären – vielleicht weiß nicht jeder deiner Zuschauer, was Noob und Co. bedeuten. Das solltest du annehmen und anerkennen.

Allerdings erstreckt sich das Thema Sprache auch auf seinen ganz ursprünglichen Sinn: Klar ist zwar, dass du idealerweise ein globales Publikum erreichen möchtest. Nur spricht das höchstwahrscheinlich eher Englisch als Deutsch. Durchaus ein Problem, dem du mit folgender Regel beikommen kannst:

Nutze in deinen Streams nur Sprachen, die du zumindest in grammatikalischer Hinsicht gut beherrschst, auch wenn die Aussprache vielleicht noch holprig ist.

Das heißt, du kannst durchaus auf Englisch oder einer anderen Sprache als Deutsch streamen. Aber eben nur, wenn du dich darin wirklich fehlerfrei verständigen kannst – ob du einen Akzent hast, ist hingegen weit weniger schlimm.

Setze auf die richtige Technik

Wenn du Konsolen-Games streamen möchtest, dann musst du an diesem Punkt nicht mehr viel tun. Insgesamt jedoch gibt es bei der richtigen Technik vieles, was du haben solltest:

  1. Eine wirklich schnelle und stabile Internetverbindung. Zum Ausschließen einer Fehlerquelle am besten per LAN-Kabel, nicht per WLAN, verbunden.
  2. Eine Broadcasting Software. Sehr viele setzen hier auf das quelloffene und kostenlose OBS (Open Broadcaster Software).
  3. Eine Capture Card, falls du nicht direkt von der Konsole streamst.
  4. Ein wirklich hochwertiges Mikrofon, damit alle dich gut verstehen. Kaufe dieses Equipment am besten im Entertainment- beziehungsweise Musikfachhandel.
  5. Eine gute Webcam, falls du dich auch selbst zeigen möchtest.

Wenn du diese Basics hast, kannst du prinzipiell schon loslegen. Allerdings kann es später hilfreich sein, dich weiter zu professionalisieren. Etwa durch ein Stream Deck oder einen Greenscreen.

Wenn du selbst zu sehen bist, achte darauf, dass sowohl du wie der Hintergrund gepflegt und aufgeräumt aussehen. Alles andere würde nämlich unprofessionell wirken. Das willst du auch als (Noch-) Hobby-Streamer definitiv vermeiden.

Streamer werden: Das solltest du vermeiden

Die zentral wichtigen Do’s haben wir dir damit aufgezeigt. Allerdings gibt es daneben auch noch eine Menge Dinge, die du vermeiden solltest, wenn du langfristigen Erfolg im Sinn hast.

Glauben, dass die Gaming-Welt auf dich gewartet hätte

Allein im August 2020 wurden auf Twitch unglaubliche 98,6 Millionen Stunden nur an Fortnite-Streams angeschaut – das sind ungefähr 11.255 Jahre an Zuschauerzeit innerhalb eines einzigen Monats. Dabei war Fortnite im August nicht einmal das erfolgreichste Spiel. Insgesamt wurden in dem Monat auf Twitch sogar 1,62 Milliarden Stunden (oder 184.987 Jahre) Streams angeschaut.

Was solche gigantischen Zahlen zeigen: In praktisch jedem Spiel wirst du nur ein Streamer unter vielen sein. Natürlich braucht es deshalb Witz, Kreativität, einen schlicht einzigartigen Charakter, um aus der Masse herauszustechen. Dennoch solltest du nie denken, dass du ein Geschenk an die Zuschauer wärst. Sei bescheiden und bleib es auch. Alles andere lässt dich abgehoben wirken und darüber unattraktiv für einen Großteil deiner Follower.

Sprachliche No-Go‘s

Bei Twitch kann es schon genügen, unbeabsichtigt Schimpfwörter oder Kraftausdrücke zu gebrauchen. Wer gegen die Etikette des Portals verstößt, muss mit einem (mehrtägigen) Bann rechnen. 2019 war der Star-DJ Deadmau5 davon betroffen – es gibt also auch keinen Promi-Bonus. Bereits das sollte dich dazu veranlassen, deinen Mund jederzeit unter Kontrolle zu haben.

Obwohl Gaming vielfach von einem ziemlich rauen Ton geprägt ist, solltest du auch ohne die Vorgaben von Twitch deine Zunge im Zaum halten. Schau dir erfolgreiche Streamer oder auch andere Entertainer an. Sie müssen nicht fluchen oder beleidigen, um gut zu wirken.

Kopieren, kopieren, kopieren

Weiter oben haben wir dir geraten, dir erfolgreiche Spiele-Streamer genau anzusehen. Allerdings sollte das eine Grenze haben:

  • Aussehen beziehungsweise Look (auch von Ingame-Charakteren)
  • eine besondere sprachliche Eigenschaft (Akzent, häufig verwendete Wörter)
  • Art und Weise des Spielens

Kurz: All die Dinge, die einen Streamer einzigartig machen. Du solltest somit weder bewusst noch unbewusst irgendetwas von anderen kopieren, ganz gleich, wie gut du es auch findest. Selbst wenn du es eigentlich als eine Hommage an denjenigen verstehst, gilt das – sowas wird meist nicht als Hommage verstanden, sondern ebenfalls als simples Kopieren und darüber von deinen Followern gnadenlos abgestraft.

Reden um des Redens Willen

Dass du als Streamer sprechen musst, ist eine Tatsache. Allerdings solltest du deine Worte auch hinsichtlich des Umfangs genau wählen. Du musst keineswegs dauernd reden und musst nicht jedes Detail erklären. Ein guter Stream funktioniert auch, wenn manchmal nur die Ingame-Sounds zu hören sind. Streamer, die schneller und anhaltender sprechen als das Gewehr auf dem Bildschirm, sind für die Zuschauer meist anstrengend.

Schreibe dir stattdessen vor den Streams wichtige Dinge auf, die du gerne ansprechen würdest. Wenn es soweit ist, sprich einfach etwas langsamer als du es gewohnt bist. So füllst du längere Zeiträume, erzählst aber nur, was wirklich notwendig und interessant ist.

Schweigsamkeit und Langeweile

Allerdings kannst du natürlich auch umgekehrt einen Fehler begehen: indem du schweigsam bist. Dann bekommt das Spiel für deine Follower den Charakter eines unkommentierten Streams – ziemlich langweilig.

Dazu ebenfalls ein Tipp: Wenn der momentane Spielverlauf so gar nichts ergibt, über das es sich zu sprechen lohnt, solltest du immer ein paar zusätzliche Infos in der Hinterhand haben, die du dann ansprechen kannst.

Product Placement total

Wenn du Erfolg hast, messbar durch Klicks und eine gewisse Anzahl von Followern, dann werden höchstwahrscheinlich über kurz oder lang Unternehmen an dich herantreten. Dies können Unternehmen sein, die ein Standbein im Gaming oder generell einen digitalen Schwerpunkt haben. Mitunter sind Firmen aus einer ganz anderen Branche dabei, deren Produkte oder Dienstleistungen ihrer Meinung nach auf dein Zielpublikum passen könnten.

Dann bekommst du einen Werbedeal angeboten. Bevor du in einem solchen Moment allerdings nur noch Dollar- und Eurozeichen siehst, solltest du das Angebot gut prüfen. Denn ein solcher Vertrag bedeutet höchstwahrscheinlich, dass du in deiner Eigenschaft als prominenter Streamer natürlich Werbung für dieses Unternehmen machen musst. Davon ausgehend zwei wichtige Tipps:

  1. Unterschreibe grundsätzlich nicht blind, sondern sieh dir die Verträge sehr genau an, am besten mit Hilfe eines Anwalts.
  2. Prüfe die Vertragskonditionen genau; besonders, wie oft, lange und in welcher Form du das Produkt zeigen oder erwähnen musst. Und bedenke davon ausgehend, wie sich das auf deinen Stream auswirken würde.

Im Klartext: Für dich selbst solltest du ungünstige (Knebel-) Verträge vermeiden. Und auch für deine Zuschauer solltest du vermeiden, dass deine Streams zur Werbeveranstaltung werden.

Product Placement und andere Formen der Werbung sollten nur einen kleinen Teil deiner Aktivitäten ausmachen. Auch mit Werbedeals sollte dein Kerngeschäft das Streamen von Games sein. Es gibt manche, die über diese Trennungslinie stolperten und viel Glaubwürdigkeit einbüßen – und in der Folge auch ihre Werbedeals.

Übrigens: Alle Einnahmen durch Werbung, dazu auch Spenden, müssen von dir ganz regulär versteuert werden. Letzteres, weil du weder ein Verein noch gemeinnützig bist.

Zwar gibt es gewisse Freigrenzen, die sind aber ziemlich niedrig. Sobald du also wirklich Umsätze machst, solltest du zumindest einmal bei einem Steuerberater einen Beratungstermin vereinbaren. Am besten einem, der sich mit dem Thema Streaming auskennt.

Unwilligkeit zur Veränderung

Vielleicht kennst du den Spruch „Never change a winning team“, der sich sicher nicht nur auf Teams bezieht, sondern alles, was gut läuft, darunter eben auch die Art und Weise eines Spiele-Streamers. An diesem Punkt solltest du jedoch bedenken, dass Streaming eine sich schnell wandelnde Welt sein kann – auch wenn Erfolgs-Games jahrelang eine hohe Gunst behalten.

Da trennt sich schließlich die Masse der lediglich beliebten Streamer von den echten Entertainern: Letztere sind in der Lage, sich immer wieder neu zu erfinden und immer wieder zu überraschen. Der Niedergang beginnt, wenn die meisten deiner Follower schon wissen, was im nächsten Stream passieren wird, bevor er anfängt.

Das bedeutet, sei immer willens, auch eigentlich erfolgreiche Dinge, ja sogar solche, die dich einzigartig machen, zu hinterfragen, zu modifizieren und anzupassen. Nur ein wandlungsfähiger Streamer bleibt erfolgreich.

Unpünktlichkeit

Stell dir vor, Shroud kündigt an, dass sein neuer Stream um Punkt 19 Uhr losgeht. Um 19.20 Uhr ist immer noch nichts passiert. Wie würdest du dich fühlen? Und wie würdest du dich fühlen, wenn das immer wieder vorkäme?

Wenn du diese beiden Fragen verstehst, dann verstehst du auch, wie wichtig es als Streamer ist, pünktlich zu sein. Eine, zwei Minuten zu spät kannst du dir vielleicht ab und zu leisten. Generell solltest du jedoch immer versuchen, dann zu starten, wenn du es angekündigt hast und/oder wenn du es normalerweise tust.

Unstetigkeit

Mal spielst Du LoL, dann CS:GO. Mal sprichst du ganz viel, dann mal wieder wenig. Mal dauert dein Stream eine Stunde, beim nächsten Mal nur 15 Minuten.

Es gäbe noch zahllose weitere Beispiele. Immer würde es darum gehen, dass dein Streamingverhalten unstet wäre, dass es also außer dir als Person keinen weiteren roten Faden gäbe, an dem sich deine Follower orientieren könnten.

Auch dabei handelt es sich um eine Gratwanderung – denn so wandlungsfähig du auch sein musst, so solltest du immer versuchen, eine gewisse Konstanz beim Streamen zu bieten. Dann wissen deine Follower grundsätzlich, was sie wie lange erwartet.

Zusammengefasst

Es gibt heute unzählige Streamer, doch darunter sind nur wenige, denen Millionen Zuschauer gerne folgen und keinen Stream verpassen. Ein wenig dieses Erfolges hängt auch mit Glück zusammen. Zu einem weitaus größeren Teil jedoch sind Tfue, MontanaBlack, Shroud und Co. jedoch disziplinierte Entertainer, die sich an die Regeln des Business halten. Eine Garantie, so erfolgreich wie sie zu werden, wird dir niemand geben. Aber eine, eine feste und treue Fanbase zu etablieren, wenn du dich an die Regeln hältst.

  • Quelle: Redaktion