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Online-Backgammon - Tipps, Tricks & Strategien

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22.09.2021 - Old but Gold! Mit knapp 70.000 Suchanfragen alleine in Deutschland zählt das Backgammon-Spiel noch zu den beliebtesten Brettspielen. Im digitalen Zeitalter kann der Spieleklassiker nicht nur auf dem heimischen Brett, sondern auch im Internet gezockt werden. Das Grundprinzip des Spiels bleibt dabei unverändert.

Wo kann ich Backgammon online spielen?

Backgammon hat eine sehr niedrige Einstiegshürde und ist entsprechend schnell erlernt. Allerdings bietet der Brettspielklassiker enorm strategischen Tiefgang und weist zugleich eine schier unerschöpfliche taktische Komplexität auf. Aus diesem Grund gilt der Grundsatz: Schnell zu erlernen, hart zu meistern. Da keine Partie der anderen gleicht, ist jeder Spielverlauf individuell. Spieler müssen daher taktisch flexibel aufgestellt sein, um auf unterschiedliche Spielsituation reagieren zu können.

Dieser Kernaspekt macht Backgammon nicht nur analog, sondern auch digital so faszinierend. Das Brettspiel erfreut sich auch noch im Jahr 2021 über einen enormen Zulauf und ist gerade im Internet sehr beliebt. Mit der wachsenden Spielerzahl steigt natürlich auch das Niveau. Entsprechend ist es wichtig, sich mit dem Regelwerk, den einzelnen Zügen und den Spielstrategien vertraut zu machen. Wer sich jetzt sicher mit den richtigen Zügen und Spielstrategien fühlt, kann Backgammon hier online spielen.

Backgammon – Grundlegendes Wissen

Das Backgammonspielfeld ist in vier unterschiedliche, gleichgroße Bereiche (je sechs Felder) unterteilt. Jeweils einer dieser Bereiche bildet das eigene Haus der beiden teilnehmenden Spieler. Das übergeordnete Ziel ist es, alle 15 Spielsteine in eben dieses eigene Haus zu verfrachten. Dabei besteht während des Spiels die Möglichkeit, alleinstehende Spielsteine des Gegners zu schlagen und aus dem Spiel zu befördern. Die geschlagenen Steine müssen wieder ins gegnerische Haus „eingewürfelt“ werden, ehe andere Züge getätigt werden können. Das kostet natürlich Zeit und kann den Ausgang des Spiels maßgeblich beeinflussen. Sobald man es geschafft hat, alle 15 Spielsteine in das eigene Feld zu befördern, werden diese nach und nach aus dem Spiel herausgewürfelt.

Gewürfelt wird bei Backgammon grundsätzlich mit zwei Würfeln. Diese bestimmen, wie viele Felder man insgesamt mit seinen Spielsteinen gehen kann. Es bleibt jedoch einem selbst überlassen, ob die Augenpaare aufgeteilt und zwei unterschiedliche Steine bewegt werden oder ob die gesamte Summe auf einen einzelnen Spielstein angewandt wird. Wenn man es schafft, zwei oder mehrere Steine auf ein einziges Spielfeld zu platzieren, sind die entsprechenden Steine gesichert. Heißt: Sie können nicht vom Gegner geschlagen werden.

Würfelkombinationen – Grundzüge

Das Sichern der eigenen Spielsteine während des Spielverlaufs ist eine essenzielle Taktik beim Backgammon. So verliert man auf der einen Seite keine Zeit und muss geschlagene Steine nicht mühsam aus dem gegnerischen Heimatfeld herausführen. Auf der anderen Seite sind die Felder, auf denen zwei oder mehrere Steine platziert sind, für den Gegner gesperrt. Dieser hat dadurch deutlich weniger Bewegungsspielraum auf dem Spielfeld und verliert unter Umständen wertvolle Zeit. Es kommt nicht selten vor, dass der Gegner trotz des Zugzwanges beim Backgammon die Augenzahl eines oder sogar beider Würfel nicht ausspielen kann.

Doch wie sichert man idealerweise die eigenen Steine ab? Gerade zu Beginn der Partie gibt es einige Würfelkombinationen, die unter Veteranen und alteingesessenen Backgammonspielern als Grundzüge verschrien sind – zum Beispiel:

  • Drei & Eins
  • Sechs & Vier
  • Fünf & Drei
  • Vier & Zwei

Besonders ist auch ein Pasch. Augenpaare mit der gleichen Zahl können nämlich nicht zwei, sondern gleich vier Mal ausgespielt werden. Das ist natürlich ein riesiger Vorteil und kann unter Umständen dazu führen, dass ganze Steinblöcke in einem Rutsch bewegt werden können.

Backgammonstrategie – Alles auf Angriff?

Wer gerne offensiv spielt, kann sein naturell auch beim Backgammon ausleben. Bei einer offensiven Spielweise ist die Devise, mit Hochdruck die eigenen Steine in das Heimatfeld zu bringen, um möglichst schnell das Spielbrett zu leeren. Dabei sind Blockaden und Sicherheit absolute Fremdwörter. Unsichere Würfe werden stringent offensiv ausgespielt. Das bedeutet im Umkehrschluss, die Spielsteine werden ohne Rücksicht auf Verluste gen Heimatfeld gezogen.

Wer sich für diese Strategie entscheidet, wird schnell merken, dass das Würfelglück über Sieg oder Niederlage richtet. Denn bei dieser angriffslustigen Spielausrichtung sind die eigenen Spielsteine oftmals ungeschützt und können vom Gegner leicht geschlagen werden. Wenn das Würfelglück jedoch mitspielt und die eigenen Steine verschont lässt, kann die offensive Strategie für einen schnellen Sieg sorgen.

Backgammonstrategie – Durch Passivität zum Sieg?

Der Kontrapart zur offensiven Spielausrichtung ist eine passive Taktik. Sie zielt darauf ab, möglichst schnell die eigene Endzone zu blockieren, damit der Gegner sich nicht befreien kann. Dabei wird sich bei dem Bau dieser Blockade Zeit gelassen. Ungeschützte Steine sollten bei einer passiven Herangehensweise tunlichst vermieden werden. Blockierte Felder und abgesicherte Spielsteine sollen den Gegner zermürben und festsetzen.

Die passive Spielausrichtung hat jedoch eine große Schwachstelle: Pasche. Die mühsam aufgebaute Blockade kann unter Umständen mit nur einem Pasch überwunden werden. Dann gilt es schnell zu reagieren, da alle Steine in die Endzone nachgerückt werden müssen. Bleibt die Blockade jedoch stabil und schier unüberwindbar, hat man die Kontrolle über das Spielgeschehen und kann die Geschwindigkeit diktieren.

Zeit für einen Strategiewechsel?

Egal mit welcher Strategie man in eine Backgammonpartie einsteigt; es kann immer passieren, dass die eigene Taktik nicht funktioniert und das Spielgeschehen komplett aus dem Ruder läuft. In solchen Momenten gilt es, sich dem Verlauf anzupassen und mit einem Strategiewechsel zu reagieren. Denn beim Backgammon ist es immer möglich, sich aus einer vermeintlich ausweglosen Situation zu befreien und das Ruder herumzureißen.

Die Taktik und Strategie muss je nach Würfelergebnissen und Zügen des Gegners rechtzeitig umgestellt werden, um frühzeitig auf das drohende Unheil reagieren zu können. Wann der Zeitpunkt für einen Strategiewechsel gekommen ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Zuweilen muss direkt nach dem ersten Zug des Gegners alles über den Haufen geschmissen werden – etwa, wenn dieser einen Sechser-Pasch würfelt.

Für einen drastischen Wechsel der Ereignisse können auch geschlagene Steine sorgen. Insbesondere wenn diese in der Nähe des eigenen Heimatfeldes oder gar direkt in der Endzone aus dem Spiel gekickt werden. Da im Anschluss der geschlagene Stein zunächst „eingewürfelt“ und dann über mehrere Felder erneut in das Heimatfeld gebracht werde muss, ist es zwingend erforderlich, sich über einen Strategiewechsel Zeit zu verschaffen.

  • Quelle: Redaktion

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