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Red Dead Redemption II - Die Minigames in Western-Hit

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20.08.2019 - Lange hatten Spieler auf den neuen Teil des Action-Adventures aus dem Hause Rockstar gewartet, Ende 2018 war es dann endlich soweit: Red Dead Redemption II (kurz: RDR2) erschien für die PlayStation 4 und die Xbox One. Das Spiel erfüllte alle Erwartungen, besonders die Minigames wurden jedoch hochgelobt. Wir erklären wieso!

Poker spielen im Wilden Westen

Der Trend im Online-Gaming hat es schon gezeigt: Poker wird immer beliebter und viele Profis spielen Online Poker um echtes Geld. Dabei ist der Reiz für viele die strategische Herausforderung im Spiel und der Nervenkitzel beim Setzen und Bluffen. In RDR2 wird Poker ebenfalls als cooles Minigame angeboten und folgt dabei sogar den Regeln des echten Spiels. Was beim Spiel bereits auf den ersten Blick auffällt, ist die Atmosphäre des Western, die von den Spieldesignern perfekt umgesetzt wurde. Poker kann man nämlich in diesem Spiel nur in Hinterzimmern schummriger Bars oder verrauchter Kellerlokale spielen. Am abgenutzten Holztisch sitzt man hier mit waschechten Ganoven aus dem Wilden Westen und muss sich in der Variante Texas Hold’em beweisen. Je nachdem, in welcher Gegend man sich zum Pokerspielen trifft, sind die Einsätze höher oder niedriger – besonders in der Stadt muss man tiefer in die Tasche greifen. Hier sind die Spieler auch deutlich geübter und lassen sich nicht so leicht besiegen, wie die Schluckspechte in abgelegenen Regionen. Verschiedene Spieler haben außerdem unterschiedliche Charakterzüge: Die einen bluffen viel, die anderen gehen immer mit – man kann sich also nicht auf eine einheitliche KI verlassen, die sich leicht durchschauen lässt. Und genau das macht das Minigame so gut!

Schnelle Hände beweisen

Wer seine besonders schnellen Hände unter Beweis stellen und ein bisschen Nervenkitzel genießen möchte, ist mit dem Minigame Five Finger Fillet gut beraten. Das raue Spiel mit dem Dolch kennen viele bereits aus Filmen, die im Wilden Westen spielen; zu Hause sollte man es lieber nicht ausprobieren. Da kommt es perfekt gelegen, dass man die gefährliche Herausforderung einmal virtuell testen kann. Mit dem Dolch versucht man dabei, möglichst schnell die Abstände zwischen den Fingern der eigenen gespreizten Hand zu treffen und sich dabei nicht selbst zu treffen. Um dies im Spiel zu meistern, muss man schnellstmöglich die eingeblendeten Buttons drücken. Verdrückt man sich unabsichtlich, so muss der Spielcharakter leiden. Hat man eine Runde gut überstanden, kann man per Knopfdruck auch noch einen beeindruckenden Trick vorzeigen. Das Minigame wird ebenfalls gegen einen anderen Charakter gespielt und kann eine kleine Summe Geld einbringen.

Auf der Jagd

Wer eine zusätzliche Einnahmequelle sucht, kann sich in RDR2 auch als Jäger versuchen. Felle, Fleisch und Eier lassen sich nämlich um gutes Geld verkaufen oder im Lager als Proviant verwenden. Um die Tiere im Wald aufzuspüren, können Spieler einen speziellen Sichtmodus verwenden. Sofort werden Tierspuren sichtbar und man kann auch jene Beute verfolgen, die sich schnell vorwärts bewegt oder gut versteckt. Welche Qualität das Tier hat, kann man ebenfalls durch Anvisieren erkennen. Trifft man es nicht mit einem fatalen Schuss, kann sich die Jagd in die Länge ziehen, denn die Beute flüchtet dann schlagartig. Dies kann später auch Einfluss auf die Qualität des Fells haben. Gejagt werden können zahlreiche Tierarten, darunter kleine wie Eichhörnchen und Dachse, mittelgroße Tiere wie Biber und Füchse, große Tiere wie Hirsche und Wildschweine und sehr große Tiere wie Bären und Elche. Für die unterschiedlichen Größen werden auch unterschiedliche Waffen empfohlen.

Ein echter Fischer

Wer sich bereits bei der Jagd bewiesen hat, wird sich mit Sicherheit auch am Wasser gut anstellen. Nachdem die Mission Menschenfischer erfüllt wurde, erhalten Spieler eine Angelrute und können von nun an bei verschiedenen Gewässern ihr Glück im Fischen versuchen. Zum Anlocken der Tiere kann man verschiedene Köder einsetzen - darunter Käse, Brot und natürlich Würmer. Diese sind jedoch nur für kleine Fische geeignet, um die mittelgroßen Fische zu ergattern, benötigt es Flusskrebse oder Spezialköder. Auch legendäre Fische lassen sich in verschiedenen Flüssen und Seen finden, diese können auf der Karte entdeckt werden. Die legendären Fische benötigen ebenfalls seltene Spezialköder, die man natürlich nicht überall findet. Dazu muss man beim Fischen jede Menge Geduld haben, denn viele der Tiere knabbern zuerst schüchtern und beißen erst nach einiger Zeit fest zu. Auch das Einholen der Schnur muss gekonnt erledigt werden, denn viele der Fische zappeln stark. 

RDR2 hat großartige Minigames im Programm, die mit Sorgfalt entwickelt wurden. Wer gerne Poker spielt oder sich im Wilden Westen beim Five Finger Fillet beweisen möchte, hat hier endlich die Chance dazu. Auch im Jagen und Fischen können sich Spieler üben und damit sogar eine gehörige Summe verdienen. Hier machen die Minigames so viel Spaß, dass man schon schnell einmal auf die Hauptmissionen vergessen kann.

  • Quelle: Redaktion

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