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Mahjong: eines der populärsten Denk- und Puzzlespiele

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21.05.2019 - Um die Entstehung des fernöstlichen Spiels ranken sich zahlreiche Mythen. Angeblich soll es in China seit 4000 Jahren unter dem Namen Mah-Jongg, zu deutsch "Sperlingsvogel", bekannt sein. Der Begriff bezieht sich auf den Vogel, der den Bambusstein mit der Nummer eins zeigt. Das Spielvergnügen soll in früheren Epochen allein der chinesischen Oberschicht vorbehalten gewesen sein.

Nach dieser Legende drohten den Menschen des einfachen Volks lange Zeit empfindliche Strafen, sollten sie es wagen, das „Sperlingsspiel“ zu spielen. Diese Geschichte gehört nach heutigen Erkenntnissen wahrscheinlich ins Reich der Märchen. Historiker gehen davon aus, dass Mah-Jongg spätestens seit dem 15. Jahrhundert in ganz China überaus beliebt war. Ausgehend von der Provinz rund um Shanghai verbreitete sich das Brettspiel mit der Zeit über weite Teile Ostasiens. In Japan ist es zum Beispiel unter dem Namen „Maque“ bekannt, in Taiwan nennt man es „Majiang“.

Über die genaue Herkunft und die Geschichte des Spiels sind sich die Experten nicht immer einig. Als sicher gilt jedoch die Tatsache, dass es der Amerikaner Joseph Park Babcock im 19. Jahrhundert auf einer seiner China-Reisen entdeckte und anschließend die Spielidee in Europa vermarktete. Mit eigenen Regeln und mit einer interessanten Geschichte versehen, meldete der das Brettspiel zum Patent an. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten; die Europäer liebten das exotische Spiel. Leider hielt der Hype nicht lange an und Mahjong drohte, in der westlichen Welt vom Markt zu verschwinden. Bis in der Mitte des 20. Jahrhunderts das Computerzeitalter dem alten Spiel zu neuem Ruhm verhalf. Dank Computer und Internet startete das Puzzlespiel erneut durch und wurde mit seinen zahlreichen Varianten zum Klassiker für PC und Smartphone.

In den 1980er Jahren kam das Computerspiel zunächst unter dem Namen „Shanghai“ auf den Markt. Mit modifizierten Regeln, spielbar für eine Person, als Solitaire-Version. Heute sind viele Clone und Varianten des Denkspiels kostenlos im Internet verfügbar. Für viele User genau das richtige Spiel für die kurzweilige Beschäftigung zwischendurch. Kinderleicht oder knifflig, mit Zeitdruck oder in aller Ruhe.

Einfache Regeln

Die Regeln von Mahjong sind schnell erklärt. Ziel des Spieles ist es, alle Steine, auch Ziegel genannt, vom Spielbrett zu entfernen. Zu Beginn liegen alle Ziegel mit aufgedecktem Motiv, zu kunstvollen Bildern angeordnet und aufgetürmt auf dem Spielfeld. Je nach Variante musst Du entweder alle Steine in möglichst kurzer Zeit eliminieren oder so viele Punkte wie möglich erreichen. Es gibt auch Spielversionen, in denen spezielle Steine gefunden werden müssen. Das Spielprinzip bleibt jedoch immer gleich: Du musst das Spielbrett von den Steinen befreien.
 
Ähnlich wie beim Computer-Memory ist es die Aufgabe des Spielers, auf dem Spielfeld ein Paar aus zwei passenden Steinen zu finden. Durch Anklicken verschwinden diese vom Brett. Allerdings darfst Du nicht wahllos jeden Stein anwählen. Erlaubt sind nur Steine, die an mindestens einer langen Seite frei liegen. Tabu und damit gar nicht erst klickbar sind „eingemauerte“ Ziegel, die rechts und links direkt an Nachbarsteinen anliegen. Liegt mindestens eine dieser Seiten frei, kannst Du den Ziegel anwählen. Auch Steine, die einen weiteren Stein über sich liegen haben, kannst Du nicht aufrufen.
 
Ein Tipp für Anfänger: Entferne immer zuerst die Steine, die weitere Steine freilegen. Also solltest Du als Erstes hohe Türme und lange Linien abbauen. Liegt ein Stein offen und gibt die Wegnahme dieses Ziegels keine weiteren Steine frei, suchst Du besser nach alternativen Zügen und hebst Dir diesen sicheren Stein für später auf. Denn das Spielset enthält jedes Motiv mehr als nur zweimal.

Online und kostenlos

Auf mahjongkostenlos.de kannst Du zu jeder Zeit und überall Mahjong online spielen. Damit Dir der Klassiker unter den Denk- und Puzzlespielen niemals langweilig wird, wurden auf dieser Seite die unterschiedlichsten Varianten und Spielmöglichkeiten zusammengetragen. Die Regeln der verschiedenen Version sind an Ort und Stelle nach dem Aufrufen mit wenigen Sätzen erklärt. So fällt es leicht, auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Hast Du keine Lust mehr auf klassisch chinesische Motive? Wie wäre es dann mit ägyptischen Hieroglyphen, leckeren Bonbons oder Spielkarten? Du kannst auf Zeit spielen oder auch relaxed. Ebenso lässt die Anordnung der Spielsteine viel Platz für immer neue Möglichkeiten. Neben dem klassischen Steine-Aufbau findest Du überraschende Bilder, die Dich herausfordern. Besonders komplex und schwierig sind 3D-Varianten. Nur Mut, mit etwas Geschick und Übung bestehst Du auch diese Challenge.

  • Quelle: Redaktion

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