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Hacks und Schiebung im E-Sport

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04.09.2018 - Die E-Sports-Szene hat sich schon vor langem aus einem Nischendasein in einen Mainstream verwandelt. Der virtuelle Wettkampf findet mittlerweile nicht mehr nur an den Konsolen zu Hause statt, sondern wird in riesigen Hallen vor vollem Haus mit begeisterten Gamern ausgetragen. Erst Anfang August fand in London der FIFA eWorld Cup statt.

Gewonnen hat diesmal Mossad "Msdossary" Aldossary  aus Saudi Arabien, ein Newcomer, der sich souverän den Titel sicherte und somit Superstar Gorilla ablöste. Mittlerweile werden im eSports Millionen umgesetzt.

Selbst Wetten können wie auf normale Fussballspiele abgeschlossen werden. Das führt aber auch zu Problemen, wie die jüngsten Beispiele zeigen. Wo Geld zu holen ist, sind auch Kriminelle nicht weit.

Nachrichten von verschobenenen Spielen häufen sich

Auf die bei den Turnieren für E-Sportler gespielten Matches, etwa bei FIFA 18 von vom Entwicklerstudio EA Sports (FIFA 19 kommt demnächst heraus) können bereits Wetten bei Online-Buchmacher auf die Sieger oder die Anzahl der Tore abgegeben werden. Selbst auf Games wie CS:GO oder Starcraft können mittlerweile schon Tipps platziert werden.

Hier hat sich die milliardenschwere Wettbranche ein ganz neues Geschäftsfeld erobert. Leider führt das immer wider auch bei einzelnen teilnehmenden Playern zu unsportlichem Verhalten. Es gibt Kriminelle, die mit hohen Einsätzen rangehen und auf einzelne Player zukommen, um diese zu mit einer ordentlichen Summe zum Beispiel zu einer absichtlichen Niederlage zu bewegen.

So hat erst kürzlich ein FIFA-Gamer vom FC St. Gallen absichtlich ein Weltranglisten-Match verloren und wurde, nachdem er überführt wurde daraufhin vom Verein entlassen. In Asien kam es ebenfalls schon des Öfteren zu großen Skandalen, die vor allem durch die Machenschaften illegaler Wettanbieter ausgelöst wurden.

Bei Counter Strike gab es schon 2014 den ersten großen Wettskandal als das Werksteam von iBUYPOWER als klarer Favorit ins Rennen ging und gegen das Team von NetcodeGuides.com absichtlich verlor.

Auch die Hacker-Szene ist aktiv

In den USA wurde jetzt ein 25-jähriger verurteilt, weil er sich über eine Lücke im Spiel NBA Live 15 Zugriff auf den EA Sports-Server verschaffte und sich reichlich mit wertvollen FIFA-Points, eine Art virtuelle Währung für In-Game-Käufe im Wert von umgerechnet 324.000 US-$ einsackte. Überdies hatte sich der Hacker auch noch ganze 17.0000 Codes für FIFA 18 Kopien „eingesteckt“, ging aber dabei etwas dilettantisch vor, sodass er schnell erwischt wurde.

Skandale konnten der Wett- und Glücksspielbranche bislang nichts anhaben

Die Wett- und Glückspielbranche unternimmt mittlerweile viel, um Manipulationen aufzuspüren. Bei den Sportwetten, wozu im Weiteren Sinne auch Wetten auf Begegnungen für E-Sport-Matches gehören, werden größere Akkumulationen bei Einsätzen auf bestimmte Spiele automatisch dem „Wettradar“ gemeldet. Bevor Gewinnauszahlungen erfolgen, wird der Spielablauf detailliert untersucht, um Unregelmäßigkeiten oder gar Manipulationen aufzudecken.

Auch bei den Anbietern von Echtgeldspielen steht die Sicherheit und Fairness immer mehr im Fokus. Wer zum Beispiel Book of Ramses spielen oder andere beliebte Spielautomaten ausprobieren möchte, kann sich mittlerweile ziemlich sicher sein, dass Manipulationen ausgeschlossen sind. Die Games werden über eine Remote-Verbindung auf einem zentralen Server ausgespielt und der faire Spielablauf von unabhängigen Testlabs wie eCogra überwacht.

Wenn auf irgendwelchen dubiosen Seiten immer wieder die Rede davon ist, dass es Programme oder Algorithmen geben soll, mit denen Spielergebnisse vorausgesagt werden können, ist daran keinesfalls etwas dran. Die Branche ist wesentlich professioneller geworden.

Wer mitmachen will, sollte sich einen seriösen Anbieter mit Lizenz suchen

Wenn Player oder Wettfreunde eine Wette abgeben wollen, egal ob auf E-Sports oder reale Sport-Events sollten sie sich einen Anbieter aussuchen, der eine in der offizielle in der EU gültige Lizenz besitzt, da nur so legales Wetten erlaubt ist. In Wettanbieter- oder Casinotests können sich Interessierte auch zu den Erfahrungen andere Mitglieder mit einem bestimmten Anbieter informieren.

Beispielsweise auch darüber, wie Gewinnauszahlungen gehandhabt werden. Hohe Gebühren oder lange Warteschleifen bei Auszahlungen sollten keinesfalls hingenommen werden. Bei den Bonusangeboten sollte zudem nicht nur auf die Höhe des Bonusgeldes geschaut werden. Viel wichtiger sind hier die Bonusbedingungen. Sind diese zu schwer, wird es meistens nichts mit der Auszahlung und das zuerst eingezahlte Geld ist verloren.

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