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(06.05.2009) GamesSphere Redaktion:

StreetCrime
 Im Gespräch mit Alexander Kornelsen von madmoo entertainment.

Vor etwa einem Monat startete das neue Browsergame StreetCrime in Deutschland. Wir haben uns mit Alexander Kornelsen, Chief Product Officer bei madmoo entertainment über das Spiel und die Möglichkeiten unterhalten.

 

GamesSphere: Hallo Alex! Danke, dass du dir Zeit für ein Interview mit uns genommen hast. Stell dich doch bitte kurz vor!

Alex: Hi! Ich freue mich über die Gelegenheit unser neues Projekt StreetCrime vorstellen zu dürfen. Ich heisse Alex Kornelsen, bin 22 Jahre alt und Chief Product Officer bei madmoo entertainment, der deutschen Tochter von XS Software. Nebenbei studiere ich noch Volkswirtschaftslehere in Göttingen. StreetCrime ist unser neues Browsergame, das neben mir noch von 4 anderen Kollegen betreut und gepflegt wird.


Gleich zu Beginn startet man in seinem eigenem Bezirk. Meine Straße sozusagen. Erzähl uns doch etwas über die Möglichkeiten die einem StreetCrime hier bietet.

Alex: Genau das ist das Setting in dem man sich zu Beginnn zurecht finden muss. Man startet mit ein bisschen Geld, was einem Gangster doch nicht zufrieden stellt. Also beginnt man erst einmal damit kleinen Mädchen das Eis zu klauen, Passanten einen Streich zu spielen oder Mülltonnen umzutreten. Dies bringt meistens nicht nur Bargeld, sondern auch Erfahrungspunkte und verbessert die eigenen Fähigkeiten. So dauert es nicht lange, bis man genug "Stärke" gesammelt hat, um sich größeren Verbrechen zuzuwenden. Bis man mit ein Paar Homies eine Gang gegründet und sich die Bank als neues "Opfer" ausgesucht hat, kann es eine Weile dauern, jedoch bringt das dann auch weit Mehr Cash, Ruhm und vor allem Respekt. Später kümmert man sich dann um das "Verwalten" seiner Schutzgeldquellen, organisiertes Verbrechen mit seiner Gang oder der Jagd auf Gangster als Hüter des Gesetzes.


GamesSphere: StreetCrime ist ja kein „neues“ Spiel. Das Spiel wird bereits seit einiger Zeit im Ausland erfolgreich betrieben. Was sind eure Erwartungen ? Wird StreetCrime euren Vorzeigetitel Zarenkriege die Stirn bieten können oder diesen sogar überflügeln ?

Alex:In Bulgarien - das Land aus dem das Original stammt - ist StreetCrime ein großer Erfolg. Viele Spieler geniessen einfach die vielen Möglichkeiten, mit denen man in diesem Browsergame erfolgreich sein kann. Mann muss nicht unbedingt Schutzgeld erpressen um an Geld zu kommen, manche ziehen es vielleicht vor Hundezüchter zu werden und seine Schäferhunde und Welpen auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Andere wählen sogar den Weg des Polizisten und verdienen ihre Brötchen damit, dass sie berüchtigte Gangster einsacken.
Ich habe leider nicht genug Zeit, das Spiel auch selber aktiv zu zocken, trotzdem geniesse ich es aber, bei StreetCrime eine Runde Roulette oder Blackjack zu spielen. Auch am Armdrücken im Knastchat nehme ich gerne Teil, schließlich findet man dadurch schnell viele Freunde.

GamesSphere: Worauf konzentriert sich StreetCrime? Ist es eher auf die wirtschaftliche Komponente ausgerichtet oder auf die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Spielern?

Alex: Wie bereits erwähnt gibt es unglaublich viele Wege um in der Rangliste ganz weit oben mitzuspielen. Sobald man eine Gang hat sollte das Team bestenfalls aus verschiedenen Charakteren bestehen. Ein Mitglied sollte seine Homies mit Waffen und Autos versorgen können, andere sollten dafür die Menge an Geld bereitstellen können und weitere Mitglieder müssen darauf achten, dass sie stark sind, damit sie den Fights mit verfeindeten Gangs zeigen können wie der Hase läuft.

GamesSphere: Bei StreetCrime spielt man einen Gangster, der sich nun mithilfe seines Bezirks genügend Bargeld und Respekt verdienen muss, ohne jedoch ein zu hohes Fahndungslevel zu erreichen. Welche Möglichkeiten gibt es, sein Fahndungslevel zu senken ?

Alex: Beim Fahndungslevel, dem so genannten Wanted-Level, muss man immer achtsam sein. Zu viel Engagement bei Verbrechen könnte die Cops dazu bringen Detektive anzuheuern. Aus diesem Grund sollte man sich mal eine Pause in einer Bar oder im Casino gönnen, denn mit der Zeit verlieren die Polizisten das Interesse. Die Zeit ist also auf der Seite der Spieler, sollte man aber mal wirklich in der Patsche sitzen kann man sich auch einer Gesichtsoperation unterziehen, dafür muss man allerdings eine Menge Kohle auf den Tisch legen. Sollten die Cops mal schneller sein und einen Spieler auf frischer Tat ertappen, sollte man einen Bestechungsversuch wagen. Wenn man trotzdem im Knast landen sollte ist das aber halb so wild, denn wenn sich genug Insassen zusammenraufen und einen Aufstand anzetteln, ist man schneller wieder raus, als man glauben mag.

GamesSphere: StreetCrime ist kein eigentliches Strategiespiel. Hier kreuzt sich eindeutig Rollenspiel und Strategie. Man kann seinen Gangster ausstatten und verbessern. Kannst du uns mehr dazu erzählen ?

Alex: Man beginnt das Spieler als schwächlicher Kleinkrimineller, doch schnell wird man im Spiel merken, dass es sich lohnt zur Schule zu gehen um seine Intelligenz zu erhöhen oder auch mal Fitnesskurse zu besuchen um die Muskeln und gleichzeitig die Angriffskraft zu maximieren. Abgesehen davon gibt es noch die Möglichkeit sich durch Ausrüsten von Autos, Waffen und Hunden zu verstärken. Dabei gilt: je wertvoller, desto effizienter! Man kann sich ja denken, dass ein Gegner mit Maschinengewehr, Dobermann und Porsche mächtiger ist als ein Kontrahent mit Wasserpistole, Pudel und Trabbi. Stärke ist jedoch nicht alles, es ist wirklich wichtig auf seine Intelligenz zu achten, denn sollte man mal das Bedürfnis haben mit einer Nutte schlafen zu wollen und es mangelt einem an dieser gewissen Kraft des Geistes ... so kann man sich schnell die Syphilis einfangen und muss ein paar Spieltage im Krankenhaus verbringen.

GamesSphere: Wozu dient die Zeitung „TheMafiaTimes“ in StreetCrime ?

Alex: "TheMafiaTimes" bietet die Gelegenheit Statistiken des Spiels anzusehen und Werbungen zu veröffentlichen. Dies kann sehr von Nutzen sein, wenn man sein neues Café popularisieren möchte, dazu muss man dann einfach nur auf die guten Cafépreise aufmerksam machen und schon wird aus dem kleinen Café von nebenan eine virtuelle Marktkette und der Spieler persönlich zum Cafébaron von StreetCrime. Richtige Gangster handeln aber nicht nur mit koffeinhaltigen Getränken, da muss schon stärkerer Stoff wie Whiskey oder gar Haschisch angeboten werden. Die Waren aus der eigenen Fabrik müssen schließlich an den Mann gebracht werden.

GamesSphere: Gibt es Besonderheiten in Bezug auf Aufgaben oder ergeben sich auch noch andere Möglichkeiten bzw. Vorteile, wenn man Mitglied einer Gang ist?

Alex: "Nur gemeinsam ist man stark!" - Jeder kennt diesen Spruch und es würde auch keiner auf die Idee kommen, diesen anzuzweifeln. Bei StreetCrime hat er jedoch weit mehr Bedeutung, als nur Stärke. Sobald man in eine Gang aufgenommen wird, merkt man schnell, dass man Homies hat auf die man sich verlassen kann. Die einem Krankenschwestern bezahlen, damit man schneller aus dem Krankenhaus kommt oder einem Ratschläge geben, wie man doch am einfachsten den Laptop des Businessmannes klaut, ohne dass die Polizei davon etwas mitbekommt. Deshalb sind viele Spieler in StreetCrime in einer Gang, es gibt praktisch keine Nachteile und wie will man sich sonst wehren, wenn man die Schutzgeldquelle einer feindlichen Gang ausgenommen hat und die nun vereint etwas gegen den Übeltäter unternehmen wollen? So kommt es zu gefährlichen Gangfights um Geld, Macht und die Herrschaft der Stadt.

GamesSphere: Gibt es auch Aufgaben, die nur gemeinsam im Team gelöst werden können?

Alex: Es eine Menge an Quests die nur angenommen werden, wenn man sich in einer Gang befindet. Sobald man in eine Gang aufgenommen wurde, hat der Boss zu entscheiden, welche Bank ausgeraubt oder wie viele Autos demoliert werden sollen. Bei den angebotenen Quests gibt es immer wertvolle Gegenstände zu gewinnen, das beginnt bei einem besseren Waffe, kann auch mal ein schnelles Auto sein oder gar ein limitierter Ausrüstungsgegenstand, der einem besondere Überlegenheit ermöglicht oder verkauft werden kann um riesige Summen an Bargeld zu erwirtschaften.

GamesSphere: Wie kann man sich das Handelssystem vorstellen? Gibt es so etwas wie einen Marktplatz oder ein Auktionshaus bzw. Schwarzmarkt ?

Alex: Es gibt einen Schwarzmarkt auf dem alles mögliche angeboten wird. Dabei sind Händler und Käufer immer echte Spieler, dadurch entsteht immer ein natürliches Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage, sodass die Preise immer angemessen und korrekt sind. Egal ob ich mir einen Hund, eine Waffe, ein bisschen Kaffe, eine edle Nutte oder auch einen Porsche mit Automatikgangschaltung und Heckspoiler in neongrün suche, man findet ALLES. Sollte man mal nicht genug Geld für das Objekt seiner Begierde auftreiben können, so trommelt man eben seine Homies zusammen, bricht ein und bedient sich einfach.

GamesSphere: Neben der Möglichkeit Missionen durchzuführen kann man auch einen Trip zu den angesehensten Plätzen der Stadt unternehmen. Darunter befindet sich wie wir bereits erfahren haben auch die Möglichkeit Blackjack oder ähnliches zu spielen. Erzähl uns doch bitte mehr über die Möglichkeiten.

Alex: Jeder Gangster braucht einmal eine Auszeit, eine bisschen Spaß zwischendurch ist nötig um sich von den ganzen Grausamkeiten und Verbrechen abzulenken. Wieso also nicht einfach ins Casino gehen und nebenbei Bargeld verdienen. Man muss dann nur noch entscheiden auf welche Art. Ob das Glück auf deiner Seite ist, findest du beim Würfeln, Roulette oder Blackjack heraus, aber achte darauf dass du dich nicht übernimmst!
Wer kein Freund von Glücksspielen ist und mehr auf seine eigenen Fähigkeiten setzen möchte, dem bietet StreetCrime natürlich auch Möglichkeiten: beim Autorennen oder Hundekampf.

GamesSphere: StreetCrime öffnete Anfang April seine Pforten. Was ist euer Resümee nach einem Monat Laufzeit ?

Alex: Über 5.000 Spieler haben sich seit dem deutschen Start registriert. Das bedeutet für die Stadt in StreetCrime: unzählige Cafés, Fabriken, Hotels, Bars und vieles mehr wurden gebaut. Auf dem Schwarzmarkt findet man mehr Schnäppchen als bei Ebay und viele Uhrmacher, Kioske, Imbissbuden und Juweliere zahlen Schutzgeld an die mächtigen Gangster der Stadt. Wie sind sehr zufrieden mit der Spieleranzahl und freuen uns zu sehen wie die Stadt Tag für Tag ein Stückchen mehr aufblüht und lebendiger wird. Ich bin mir sicher, dass dies erst der Anfang ist, abgesehen davon freue ich mich darüber wie eifrig die Community Ideen und Vorschläge sammelt um noch schönere Erlebnisse in das Spiel einbauen zu können. Gerade deshalb freuen wir uns auf den Start der ersten Runde, dann haben alle Spieler die Chance von Anfang an Gas zu geben und ganz oben mitzumischen.

GamesSphere: Möchtest Du noch abschließend etwas zu StreetCrime sagen ?

Alex: Ich würde gerne noch einmal erwähnen, dass in StreetCrime alles möglich ist. Praktisch unendlich Wege gibt es, um in StreetCrime ein großer und mächtiger Gangsterboss zu werden, das macht das Spiel so besonders. So süß und schön das Design aussehen mag, so vielschichtig und komplex ist auch das Spiel. Es macht immer wieder Freude kleine Gimmicks zu entdecken und neue Homies kennen zu lernen. Obwohl das Spiel noch so jung ist, zeigt es eine große Reife und diese ermöglicht einem den erhofften Langzeitspaß. Gleichzeitig haben wir noch viele Ideen, die wir einbauen werden um eine große Community zu erzeugen, die lange ihre Freude haben wird, an ihrem neuen Lieblingsbrowsergame.

GamesSphere: Ich danke recht herzlich für das Interview und wünsche Euch einen erfolgreichen Start!

Alex: Ich danke auch vielmals!

Zum Start von StreetCrime verlosen wir 5x 150 Crime Dollar im Wert von jeweils 9,99 €. Mehr Infos dazu gibt es hier.


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