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Kapi Hospital
» Im Gespräch mit Sventja Franzen von upjers.

In dem neusten Spiel Kapi Hospital von upjers geht es darum, ein Krankenhaus zu führen und seine Patienten zufrieden zu stellen. Das klingt zunächst aber einfacher als es ist: Patienten bedürfen Fürsorge und Krankheiten heilen sich nunmal auch nicht von selbst. Wir haben uns mit den Machern über das neue Spiel unterhalten.


GamesSphere: Hallo Sventja! Danke, dass du dir Zeit für ein Interview mit uns genommen hast. Stell dich doch bitte kurz vor!

Sventja: Hallo Raoul, mein Name ist Sventja Franzen und ich bin die Pressesprecherin von upjers.

GamesSphere: Eine Krankenhaussimulation als Browsergame umzusetzen ist etwas erfrischend Neues. Wie seid ihr auf die Idee dazu gekommen?

Sventja: Nunja, eine Krankenhaus-Simulation im Browser gibt es noch nicht, und bekanntermaßen betreten wir gerne entwicklerisches Neuland. Da war es naheliegend, ein neues Game im Krankenhaus zu kreieren. Man kann das superwitzig umsetzen, also perfekt geeignet für upjers.

GamesSphere: Besitzt der Spieler bereits zu Beginn ein eigenes Krankenhaus?

Sventja: Ja, genau. Er hat ein eigenes Krankenhaus, das allerdings ziemlich alt und heruntergekommen ist. Überall liegen Staub und Gerümpel herum und man besitzt noch keinerlei Räume. Aber Professor Flauschling führt vertrauensvoll durch das Tutorial, so dass man direkt den ersten Behandlungsraum bauen und mit der Heilung des ersten Patienten beginnen kann.

GamesSphere: Das Krankenhaus zu vergrößern ist ein Kernelement in Kapi Hospital. Hierzu bietet ihr auch einige Möglichkeiten. Erzähl uns doch bitte mehr darüber!

Sventja: Man kann sich Baupläne bei einem Architekten besorgen und mit diesen Bauplänen unterschiedlichste Räume wie Behandlungszimmer, Röntgenräume oder Nuklearmedizin bauen. Außerdem bekommt man mit dem Aufstieg in höhere Level weitere Etagen dazu. Da in jedem Raum ganz bestimmte Krankheiten behandelt werden, ist es natürlich wichtig, eine möglichst breite Auswahl an verschiedenen Räumen zu haben. Außerdem merkt man, dass der Grafiker Spaß an den Röntgen-Animationen etc. hatte! (lacht) Und um das Krankenhaus hygienisch zu halten, müssen die einzelnen Räume geputzt werden. Dafür gibt es eine kleine, wuselige Putzkolonne, die Staub wischt und den Boden wienert.

GamesSphere: Inwiefern findet bei Kapi Hospital die Interaktionen mit anderen Spielern statt? Können Spieler beispielsweise untereinander auch Handel betreiben?

Sventja: Handel? Ja, so könnte man es nennen. Man kann sich gegenseitig Patienten überweisen, also wenn man beispielsweise gerade alle Räume belegt hat, kann man einen anderen Spieler mit seinen Patienten beglücken und dafür einen Preis festlegen. Da tun sich ganze Börsen nur für den Patientenhandel auf, das ist wirklich faszinierend. Ich bin schon gespannt, was sich in der Beta-Phase daraus entwickelt!

GamesSphere: Patienten sind in Kapi Hospital nicht nur einfache Zahlen in einer Statistik. Erzähl uns doch bitte etwas über die Krankenblätter!

Sventja: Da haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht: Unsere Patienten sehen nicht nur alle unterschiedlich aus, sondern man bekommt auch viele Zusatzinfos über sie. Von der Körpergröße über das Geburtsdatum bis hin zu Beruf und Hobbies bleiben da keine Wünsche offen. Und man hat sogar eine Stimmungsanzeige, die recht wichtig ist. Denn wenn ein Patient besonders grummelig ist, weil man sich nicht genug um ihn gekümmert hat, zahlt er weniger für die Behandlung. Und je weniger er zahlt, umso weniger Geld hat man für den Krankenhausausbau, und umso schwerer ist es zu leveln.

GamesSphere: In Kapi Hospital gibt es über 77 unterschiedliche Krankheiten die es zu diagnostizieren & heilen gilt. Erzähl uns doch bitte mehr darüber!

Sventja: Prinzipiell gibt es für jede Krankheit genau ein Medikament, mit dem man die Heilung beschleunigen kann. Um ein paar Beispiele zu nennen: Die Brecheritis heilt man mit der Kloschüssel, die Schürfwunde mit einem Trostpflaster, die Galliensteine mit Gallseife und die Zungenverknotung mit einem Zungenbrecher. Man sieht immer direkt im Krankenblatt, womit sich der Patient gerade herumplagt. Dann packt man ihn sich sprichwörtlich am Kragen und kann ihn in die jeweiligen Räume setzen, um die Ärzte ihr Werk verrichten zu lassen. Zwischendurch kann man sich außerdem um seine Stimmung kümmern.

GamesSphere: Du hast bereits erwähnt, dass es wichtig ist, die Stimmung des Patienten zu beachten. Doch welche Möglichkeiten bieten sich dem Spieler, den mürrischen Patient bei Laune zu halten?

Sventja: Dafür hat man eine Krankenschwester. Sie gibt Essen aus, misst den Blutdruck, wechselt die Verbände etc. Wenn er sich so richtig wohlumsorgt fühlt, bessert sich auch seine Laune.

GamesSphere: Neben dem Management des Krankenhauses kann der Spieler zusätzlich noch weitere Aufgaben (Quests) annehmen. Erzähl uns doch bitte mehr darüber!

Sventja: Ja, man bekommt nicht nur durch das Heilen der Patienten Punkte, sondern gerade die Quests tragen einen wichtigen Teil zum Aufstieg bei. In der Stadt hat man eine Garage, in der Hilferufe angenommen werden können – beispielsweise, wenn jemand die Apfelallergikerin Schneewittchen gefunden hat, und dringend ein Apfelstück aus ihrem geschwollenen Hals entfernt werden muss. Dann kann man einen Krankenwagen direkt zur „Unfallstelle“ schicken. Nach einem gelungenen Einsatz gibt es für die gute Tat Punkte, HospiTaler und Feedback von Professor Flauschling.

GamesSphere: Es gibt in Kapi Hospital zwei Städte zu denen der Spieler reisen kann. Was für Interaktionsmöglichkeiten bieten sich dem Spieler dort?

Sventja: Man kann Medikamente und Baupläne in verschiedenen Läden kaufen, eine Forschungsstation steht zur Verfügung und bei Fräulein Rosenwasser erhält man beispielsweise einen Plüsch-Flauschling. Aber ich will hier nicht zu viel verraten, es gibt eine Menge zu entdecken!

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