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(03.02.2008) GamesSphere Redaktion:

Ikariam - Ein Knaller!
 - Erneuter Kassenschlager der Gameforge AG

Vergangenes Jahr war der Gameforge AG mit Gladiatus ein Erfolg sondergleichen gelungen. Das Jahr 2008 ist noch jung und doch scheint alles auf einen noch größeren Erfolg für das neue Spiel Ikariam hinzudeuten. Wir haben einen Blick auf das Spiel geworfen und sind überzeugt!

 
Sommer, Sonne, Strand und ... Und zwar eine ganze Menge mehr! Ikariam, das neuste Browsergame der Spieleschmiede Gameforge hat gute Chancen schon jetzt Browsergame des Jahres 2008 zu werden. Mit einer angenehmen und detailreichen Spieloberfläche, sowie einem ausgeklügelten Spielprinzip zieht Ikariam den Spieler in seinen Bann.

Bereits Ende November 2007 startete die Alphaphase bei Ikariam. Von der breiten Masse der Browsergamer unbemerkt, tüftelten die Entwickler mit einer kleinen Testcommunity an den letzten Feinheiten, bis am 22. Januar die offizielle Betaphase mit einer neuen Runde auf dem Server Alpha eingeläutet wurde. Angelockt durch eine erste Werbekampagne, Presseberichte und Ankündigungen in Foren der anderen Spiele Marke Gameforge, meldeten sich innerhalb kürzester Zeit abertausende Spieler bei Ikariam an. Bereits wenige Tage nach dem Betastart musste Server Nummer zwei, Beta genannt, eröffnet werden. Kurz darauf wurden auch die Server Gamma und Delta zugänglich gemacht.



Bei soviel Aufregung stellt sich natürlich die Frage: Was ist Ikariam überhaupt?

Dass Ikariam ein Browsergame ist, haben wir bereits geklärt. Zudem ist es, im Gegensatz zu Warpfire, dem letzten Release der Gameforge AG, kein flashbasierendes, sondern vom Aufbau ein eher klassisches, auf html und AJAX basierendes Spiel. Der User navigiert über Karten und Stadtansichten, sowie mehrere Menues – soweit nichts Neues. Die Hochwertigkeit der Grafiken, sowie die Detailfülle der Spieloberfläche hingegen ist mehr als nur Standard. Das Grafikerteam von Ikariam hat einwandfreie Arbeit geleistet.

Die leicht comichafte Darstellung der Charaktermodelle verleiht dem Spiel eine sehr charmante Note. Die Detailfülle, gerade die der Stadtansicht, ist für ein Browsergame ungewöhnlich hoch; das Gesamtkonzept passt einfach perfekt zusammen.

Soviel zur grafischen Einbettung des Spiels.

Ikariam spielt in einer fiktiven, der Antike angelehnten Welt, die aus einem riesigen Meer mit vielen hundert Inseln besteht. Auf jeder dieser Inseln befinden sich mehrere Siedlungsplätze, die sich die User teilen müssen. Aber nicht nur das, auch – und das ist ziemlich ungewöhnlich für ein Browsergame – die Rohstoffe werden von allen Spielern zusammen genutzt. Auf jeder Insel gibt es jeweils nur eine Quelle pro Rohstoff. Die Spieler sind insofern aufeinander angewiesen, als dass der Ausbau der Rohstoffquellen ein teures Unterfangen ist und von allen Siedlern bezahlt werden kann/muss.

Der Spieler startet zu Beginn mit wenigen Rohstoffen, ein paar Arbeitern und einem unbebauten Siedlungsplatz. Im weiteren Verlauf baut der Spieler verschiedenste Gebäude auf seinem Areal und erhält somit auf mehr Optionen im Spiel Zugriff. Die Palette der Gebäude erstreckt sich über Kaserne, Akademie, Handelshafen, Rathaus, Stadtmauer und viele weitere mehr.

Ein ausgeklügeltes Spielprinzip begleitet den Spieler im anschließenden Spielverlauf. Mehr Einwohner ermöglichen mehr Produktion. Eine hohe Zufriedenheit garantiert ein hohes Bevölkerungswachstum. Um eine hohe Zufriedenheit zu erreichen, benötigt der Spieler Luxusrohstoffe, die er selbst abbauen oder über den Handel erwerben kann. Außerdem gilt es sich gegen feindliche Nachbarn zu rüsten. Vier Verwalter helfen dem Spieler dabei seine kleine Provinz zu einer antiken Metropole zu erheben.
Ein Mix aus Aufbau, Handel, Wirtschaft und Strategie beginnt.


Ikariam scheint alle Kriterien für ein sehr erfolgreiches Browsergame zu erfüllen. Sollte sich die bisherige Entwicklung fortsetzen, so wäre es nicht verwunderlich, wenn Ikariam den Erfolg von Gladiatus im vergangenen Jahr noch übertreffen würde. Gladiatus, ebenso eine Produktion der Gameforge AG, machte Mitte 2007 mit der Meldung von sich Reden, dass sich bereits nach sieben Wochen Laufzeit mehr als eine Millionen Spieler registriert hätten. Ikariam läuft nun seit nicht einmal zwei Wochen und bereits vier Server mussten eröffnet werden, um dem Userandrang Platz bieten zu können. Dass Gameforges neustes Schmuckstück ein Erfolg werden wird, steht eigentlich außer Frage – nur der Umfang des Erfolges ist noch nicht absehbar.



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