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Sommer, Sonne, Strand und ... Und zwar eine ganze Menge mehr! Ikariam, das neuste Browsergame der
Spieleschmiede Gameforge hat gute Chancen schon jetzt Browsergame des Jahres 2008 zu werden.
Mit einer angenehmen und detailreichen Spieloberfläche, sowie einem ausgeklügelten Spielprinzip zieht
Ikariam den Spieler in seinen Bann.
Bereits Ende November 2007 startete die Alphaphase bei Ikariam. Von der breiten Masse der Browsergamer
unbemerkt, tüftelten die Entwickler mit einer kleinen Testcommunity an den letzten Feinheiten, bis am
22. Januar die offizielle Betaphase mit einer neuen Runde auf dem Server Alpha eingeläutet wurde.
Angelockt durch eine erste Werbekampagne, Presseberichte und Ankündigungen in Foren der anderen Spiele
Marke Gameforge, meldeten sich innerhalb kürzester Zeit abertausende Spieler bei Ikariam an.
Bereits wenige Tage nach dem Betastart musste Server Nummer zwei, Beta genannt, eröffnet werden.
Kurz darauf wurden auch die Server Gamma und Delta zugänglich gemacht.
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Bei soviel Aufregung stellt sich natürlich die Frage: Was ist Ikariam überhaupt?
Dass Ikariam ein Browsergame ist, haben wir bereits geklärt. Zudem ist es, im Gegensatz zu Warpfire,
dem letzten Release der Gameforge AG, kein flashbasierendes, sondern vom Aufbau ein eher klassisches,
auf html und AJAX basierendes Spiel. Der User navigiert über Karten und Stadtansichten, sowie mehrere
Menues – soweit nichts Neues. Die Hochwertigkeit der Grafiken, sowie die Detailfülle der Spieloberfläche
hingegen ist mehr als nur Standard. Das Grafikerteam von Ikariam hat einwandfreie Arbeit geleistet.
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Die leicht comichafte Darstellung der Charaktermodelle verleiht dem Spiel eine sehr charmante Note.
Die Detailfülle, gerade die der Stadtansicht, ist für ein Browsergame ungewöhnlich hoch; das Gesamtkonzept
passt einfach perfekt zusammen.
Soviel zur grafischen Einbettung des Spiels.
Ikariam spielt in einer fiktiven, der Antike angelehnten Welt, die aus einem riesigen Meer
mit vielen hundert Inseln besteht. Auf jeder dieser Inseln befinden sich mehrere Siedlungsplätze, die sich die User
teilen müssen. Aber nicht nur das, auch – und das ist ziemlich ungewöhnlich für ein Browsergame – die
Rohstoffe werden von allen Spielern zusammen genutzt. Auf jeder Insel gibt es jeweils nur eine Quelle pro
Rohstoff. Die Spieler sind insofern aufeinander angewiesen, als dass der Ausbau der Rohstoffquellen ein
teures Unterfangen ist und von allen Siedlern bezahlt werden kann/muss.
Der Spieler startet zu Beginn mit wenigen Rohstoffen, ein paar Arbeitern und einem unbebauten
Siedlungsplatz. Im weiteren Verlauf baut der Spieler verschiedenste Gebäude auf seinem Areal und erhält
somit auf mehr Optionen im Spiel Zugriff. Die Palette der Gebäude erstreckt sich über Kaserne, Akademie,
Handelshafen, Rathaus, Stadtmauer und viele weitere mehr.
Ein ausgeklügeltes Spielprinzip begleitet den Spieler im anschließenden Spielverlauf.
Mehr Einwohner ermöglichen mehr Produktion. Eine hohe Zufriedenheit garantiert ein hohes
Bevölkerungswachstum. Um eine hohe Zufriedenheit zu erreichen, benötigt der Spieler Luxusrohstoffe,
die er selbst abbauen oder über den Handel erwerben kann. Außerdem gilt es sich gegen feindliche Nachbarn
zu rüsten. Vier Verwalter helfen dem Spieler dabei seine kleine Provinz zu einer antiken Metropole zu
erheben. Ein Mix aus Aufbau, Handel, Wirtschaft und Strategie beginnt.
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Ikariam scheint alle Kriterien für ein sehr erfolgreiches Browsergame zu erfüllen. Sollte sich die
bisherige Entwicklung fortsetzen, so wäre es nicht verwunderlich, wenn Ikariam den Erfolg von Gladiatus
im vergangenen Jahr noch übertreffen würde. Gladiatus, ebenso eine Produktion der Gameforge AG, machte
Mitte 2007 mit der Meldung von sich Reden, dass sich bereits nach sieben Wochen Laufzeit mehr als eine
Millionen Spieler registriert hätten. Ikariam läuft nun seit nicht einmal zwei Wochen und bereits vier
Server mussten eröffnet werden, um dem Userandrang Platz bieten zu können. Dass Gameforges neustes
Schmuckstück ein Erfolg werden wird, steht eigentlich außer Frage – nur der Umfang des Erfolges ist noch
nicht absehbar.
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