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Das neue browserbasierte Game, welches vor Kurzem in die Open Beta startete und offensichtlich BigPoints Pferd
im großen Rennen der kurzweiligen Casual-RPGs ist, spielt in einer fiktiven mittelalterlichen Welt, genannt Illyria.
Wir kramen also unser Schild aus dem Schrank und schärfen unsere abgewetzte Klinge – auf in den Kampf!
Nach der Registrierung bei Glory Kings, kann sich der Spieler zwischen vielerlei Charakteren entscheiden.
Vom friedlichen Heiler bishin zum gewaltfreudigen Ork ist alles dabei. Die Wahl des Charakters hat allerdings keinen
Einfluss auf das Spielgeschehen, es wird schlicht das Profilbild gewählt. Sobald wir uns für einen dieser Charaktere
entschieden haben, sind wir auch schon mitten im Geschehen angekommen.
Anhand der Hilfe erklären wir uns schnell
selbst das Spielgeschehen und sind etwas ernüchtert. Das Konzept von Glory Kings ist uns nur allzugut bekannt.
Bevor wir jedoch über GK urteilen, schauen wir ersteinmal, was uns das Spiel zu bieten hat.
Um ein bisschen Gold und nötige Erfahrung zu sammeln, machen wir uns auf in ein „Wagnis“,
das mit einer kleinen Beschreibung und dem zu erbeutenden Lohn ausgestattet ist.
Pro Tag sind 5 solcher Wagnisse erlaubt. Jedes weitere Wagnis benötigt einen Diamant,
den man für reales Geld kaufen kann. 20 Minuten soll unser Abenteuer dauern. Nehmen wir uns doch die Zeit!
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Nach der abgesessenen „Abenteuerzeit“ kassieren wir den Lohn vom Auftragsgeber.
Dieses Gold stecken wir zuerst in unsere Fertigkeiten (Kraft, Geschick, Ausdauer und Verstand),
da noch etwas übrig geblieben ist, holen wir uns auch gleich noch eine Mütze, die uns im Kampf hoffentlich unterstützt.
Stürzen wir uns also in einen spannenden Kampf. Spannend? Wohl kaum, zwei Klicks und eine Ladezeit von cirka drei Sekunden und der Kampf ist vorbei. Ein kurzgefasster Kampfbericht mit dem Ergebnis und einem kleinen Satz zur Kräfteverteilung.
Von dem gewonnen Gold werden wieder Fertigkeiten gesteigert und Gegenstände gekauft. Danach wieder ein Abenteuer und so weiter.
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Mehr ist derzeit vom Spiel nicht zu erwarten. Das Einzige was sich ändert, sind die Kosten der Skills und die
Missionsaufgaben, die aber alle aus „Erkunden“ oder „Finden eines Gegenstandes“ bestehen.
Arbeiten in einem Stall für max. 8h ist auch möglich. Hierfür bekommt man lediglich Spielgeld auf die Kralle.
Schon nach wenigen Tagen wird das Spiel für unsere Tester sehr eintönig und langweilig.
Glory Kings bietet leider keinerlei Abwechslung bzw. kaum langlebigen Spielspaß.
Es erinnert auch stark an „Legend-Online“, das sehr ähnlich aufgebaut ist.
Auch wenn sich das Spiel derzeit noch in der Open Beta Phase befindet und mit einiger Sicherheit noch einige
Updates eingespielt werden, steht das Spielkonzept bereits fest und das konnte uns leider nicht überzeugen.
Es wäre wünschenswert, wenn sich die Entwickler und klugen Köpfe in den Spieleschmieden mit neuen und innovativen
browserbasierten Spielen auseinandersetzen würden und keine Ressourcen auf alte Konzepte zu vergeuden,
denn die Konkurrenz ruht nicht! Große Firmen aus dem Ausland haben längst den Vorsprung deutscher Entwickler
im Bereich Browsergames aufgeholt und drängen massiv auf den Spielemarkt.
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Fazit: Wer auf kurzweiligen Spielspaß steht, sich nicht großartig mit Taktik und Spieltiefe auseinandersetzen möchte
und Interesse am 1.000€ Gewinn hat, der wird sich bei Glory Kings wohlfühlen.
Echte RPG-Fans und Vollblut-Browsergamer werden bei diesem Spiel jedoch nicht auf ihre Kosten kommen.
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