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   Gladiatoren II - Ein erster Eindruck
 
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(14.02.2008) GamesSphere Redaktion:

Gladiatoren II - Ein erster Eindruck
 - BigPoints neues Arenaspektakel verspricht Action!

Mit Gladiatoren II brachte die BigPoint GmbH Anfang Februar ein grafisch aufwendiges Rollenspiel für den Browser. Wir haben einen ersten Blick auf die antike Welt der Gladiatoren des alten Roms geworfen und haben uns vom Gejubel der Menge und dem Blut unserer Feinde berauschen lassen.

 
Die Antike als Spielumgebung liegt derzeit offenbar voll im Trend. Auch das neue Spiel der BigPoint GmbH, welches sich seit Kurzem in der Betaphase befindet, ist in eine antike Spielwelt eingebettet. Mit der Fortsetzung von Gladiatoren I hat die BigPoint GmbH ein grafisch aufwendiges und actionlastiges Rollenspiel für den Browser geschaffen. Wir haben uns das Spiel einmal aus der Nähe angeschaut und sind in die Welt der Gladiatoren des antiken Roms eingetaucht.

Nach der Anmeldung bei Gladiatoren II hat der Spieler die Wahl zwischen drei verschiedenen Gladiatoren, die sich vornehmlich durch die Spezialfähigkeiten und -waffen unterscheiden. Nachdem wir uns entschieden haben, stürzen wir uns auch sogleich ins Vergnügen und beginnen mit einer Mission. Nach einer vergleichsweise kurzen Ladezeit starten wir mit unserem Gladiator zum ersten Mal in die Arena. Glorreiches Missionsziel: Kisten zerstören und dabei das GamePlay ein wenig besser kennenlernen.



Die Steuerung bei Gladiatoren II ist für ein Browsergame zuerst ungewohnt, da die Tastatur dabei fester Bestandteil ist. Die Bewegung des Charakters auf der Flashoberfläche kann per Maus oder Keyboard gesteuert werden (sowohl mit Pfeiltasten, als auch über „wasd“). Auch einige Shortcuts über das NummPad stehen dem Spieler zur Verfügung. Angegriffen wird mit STRG.

Der Inhalt der Kisten, die in schneller Folge auf der Karte auftauchen, besteht aus Gold- oder Silbermünzen, sowie Powerups und Jackpot-Euros. Wissenswert ist ebenfalls, dass es bei Gladiatoren II keine Lebenspunkte im eigentlichen Sinne gibt. Die Statusleiste des Charakters wird durch den Zustand seiner Ausrüstung bestimmt. Ist also jedes Rüstungsteil hinüber, so liegt auch der Held im Staub.

Wir beenden die ersten drei Missionen erfolgreich und rüsten unseren Helden anschließend mit Helm, Harnisch und Schild aus. Armschienen, sowie Speere und ein Kurzschwert befinden sich bereits in unserem Besitz. In der darauf folgenden Mission müssen wir einen NPC durch eine Arena voll blutrünstiger Gladiatoren geleiten – klingt schwer, ist es aber nicht. Die nächste Mission hingegen hat es in sich. In mehreren Anläufen hintereinander sterben wir peinlicherweise gegen kümmerliche Löwen, die es zu töten gilt.

Wir investieren also all unser Silber und Gold in neue Waffen, sowie in Verbesserungen unserer Ausrüstung. Im Kampf „Mann gegen Kiste“ laufen wir durch die Arenen von Gladiatoren II, versuchen stärkeren Gegnern zu entkommen, Schwächeren eins auf die Rübe zu geben und währenddessen möglichst viele Items aus den Kisten zu ergattern. Mehrere Level Ups und eine Menge Gold und Silber später, ist unser Held bereits zu einem ruhmreichen Gladiator der römischen Arenen herangewachsen und kann die nächste Ebene im Arenasystem erklimmen, einer Gilde beitreten oder die Missionen weiterführen. Aber auch direkte Auseinandersetzungen mit und gegen andere User sind möglich, da der Spieler über die Option Duell eigene Kämpfe erstellen kann. Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch der Arena Editor: Premium Spieler können eigene Arenen erstellen und dabei auf zahlreiche Dekorationselemente und Bodenstrukturen zurückgreifen. Zudem obliegt dem Spieler die Entscheidung, ob die Arena für alle Spieler zugänglich sein oder nur für Clankämpfe verwendet werden soll.


Gladiatoren II ist mehr als man von einer Fortsetzung erwartet. Während der Vorgänger komplett textbasierend programmiert wurde, ist Gladiatoren II enorm actionlastig geworden. Die Umsetzung als flashbasierendes Browsergame ermöglicht dem Spieler einen Kampf in der Arena gegen Mensch oder Bestie in Echtzeit zu gewinnen. Es ist äußerst abwechslungsreich dem Gegner mal wirklich den Hintern versohlen zu können, ohne selbiges aus einem Kampfbericht zu entnehmen. Ein wenig bedauerlich ist die Sterberate, die Neueinsteiger an den Tag legen. Ein bisschen Fleiß und Ehrgeiz führt jedoch schnell zu Erfolg und annähernd jeder Gang in die Arena macht sich bezahlt.

Ein abschließendes Urteil über das Spiel abzugeben, wäre derzeit aber noch verfrüht. Das Spiel ist erst vor wenigen Tagen (Anfang Februar) in den Open Beta Status erhoben worden und wird im Laufe der Zeit mit Sicherheit noch das ein oder andere Update erhalten.


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