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GamesSphere: Hallo Dennis! Danke, dass du dir Zeit für ein Interview mit uns genommen hast. Stell dich doch bitte kurz vor!
Dennis: Hallo an alle GamesSphere-Leser! Meine Name ist Dennis Reimer und ich bin Geschäftsführer der vor kurzem ins Leben gerufenen Trollgames GmbH. Wir sind eine kleine BG-Schmiede mit Sitz im schönen Allgäu und haben vor 2 Wochen eine neue Version unseres Fantasy-Spiels Xhodon gestartet.
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GamesSphere: Gleich zu Beginn kann man sich zwischen Gut und Böse entscheiden. Inwiefern beeinflusst meine Gesinnung das Gameplay?
Dennis: Was das Gamplay anbelangt, so halten sich die Unterschiede bislang noch in Grenzen. Man kann seinen Magier mit mächtigen Items verstärken. Manche von ihnen geben Vorteile in Abhängigkeit von der gewählten Gesinnung. So ist man z.B. als Lichtmagier im Kampf gegen Anhänger der Schattenseite wesentlich stärker im Kampf -umgekehrt ebenso. In naher Zukunft wird dieses Konzept noch ausgebaut. So hängen von der gewählten Seite die Fähigkeiten ab, die man im Laufe des Spieles erlangen kann. Zudem wird es dann auch verschiedene Quests geben, die auf die jeweilige Ausrichtung zugeschnitten sind. Grafisch gibt es jetzt schon große Unterschiede. Die Gestaltung der Spieloberfläche, der Einheiten und des eigenen Magiers unterscheiden sich sehr stark voneinander. Das begünstigt vor allem das Rollenspiel und die Identifikation mit der eigenen Gesinnung.
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GamesSphere: Kann sich meine Gesinnung auch während des Spielens wieder verändern (bsp. zum Guten)?
Dennis: Ja, man kann jederzeit seine Gesinnung wechseln. Wenn man sich im Spiel orientiert hat uns seine Gesinnung wechseln will, hat man keine Nachteile. Beim nächsten Wechsel hat man für eine bestimmte zeit eine niedrigere Rohstoff-Produktion. Das gewährleistet, dass nicht jeder Spieler ständig die Gesinnung wechselt. Außerdem weiß ja jeder in seinem Herzen, ob man ein gutmütiger Licht-Magier ist oder sich den schwarzen Künsten verschrieben hat.
GamesSphere: Worauf konzentriert sich Xhodon ? Ist es eher auf die wirtschaftliche Komponente ausgerichtet oder auf die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Spielern?
Dennis: Wir haben das Spiel so aufgebaut, dass beide Wege möglich sind. Es gibt im Spiel verschieden Mechanismen, die auch eher friedliebenden, wirtschaftsorientierten Spielern ein rasches Vorankommen möglich macht. So sind z.B. Gebäude nicht zerstörbar. Außerdem ist die wichtigste Ressource im Spiel, das Mana, nicht von anderen Spielern raidbar. Es gibt Computer-Gegner, die sogenannten Wächter. Diese lassen sich ohne Risiko angreifen und halten neben Ressourcen noch andere Belohnungen bereit. Außerdem ist es in Xhodon kinderleicht, sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Trotzdem spielen auch Kämpfe gegen andere Spieler eine Rolle. Hier liegt der Fokus eindeutig darauf, dass die Kämpfe unter etwa gleichstarken Spielern stattfinden. Ein ausgereiftes Klassen-System schützt davor, nicht ständig von großen Spielern angegriffen zu werden.
GamesSphere: Bei Xhodon spielt man einen Magier und fängt damit an, seinen eigenen Palast auszubauen. Hier ist Bauen jedoch der falsche Begriff, beschwören trifft es hier eher. Welche Bedeutung hat der Palast für den Spieler?
Dennis: Der Palast ist das Kernstück des Spiels. Im späteren Verlauf kann man zudem weitere Paläste errichten. Beim Palastaufbau kann man den Schwerpunkt so legen, dass es zur verfolgten Spielstrategie passt. Spieler, die eher kriegerisch orientiert sind, forcieren den Ausbau der Gebäude, die der Einheitenproduktion dienen. Andere wieder setzen auf Verteidigungs- oder Ressourcengebäude, um relativ unabhängig von anderen Spielern zu sein. Es gibt keine absolut überlegene Strategie, jeder hat die Chance, nach ganz oben zu kommen. Und es gibt Menge von Strategien, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden.
GamesSphere: Xhodon ist ja kein reines Strategie Spiel. Hier kreuzen sich eindeutig Rollenspiel und Strategie. Man kann seinen Magier ausstatten und verbessern. Kannst du uns mehr dazu erzählen ?
Dennis: Das Rollenspiel spielt in Xhodon schon immer eine wichtige Rolle. Man hat vielfältige Möglichkeiten, seinen Magier individuell zu gestalten. Z.B. kann man eine eigene Geschichte zu seinem Magier schreiben, die das Spielerprofil schmückt und die Anpassung seines Avatars sind nur zwei der vielen Optionen. Eine Neuheit in der vor kurzem gestarteten Runde sind die Items. Das sind Ausrüstungsgegenstände, die den Magier durch verschiedene Boni verstärken. Man erhält sie auf verschiedene Art und Weise und benötigt bestimmte Fähigkeiten, um sie zu tragen. Es gibt sogar Items-Sets. Wenn man alle Gegenstände eines Sets zusammen hat, dann erhält man einen dicken Extra-Bonus. Die Items erfreuen sich sehr großer Beliebtheit bei den Spielern.
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GamesSphere: Man kann bei Xhodon Helden beseelen. Welche Aufgaben übernehmen sie im Spiel?
Dennis: Die Helden sind in Xhodon die Anführer der Kriegshorde. Sie gewinnen durch Kämpfe an Erfahrung. Hat man eine bestimmte Menge an Erfahrung erreicht, so gibt es ein Level-Up. Mit jeder neuen Stufe kann man die Fähigkeiten des Heldens verbessern. Die Fähigkeiten des Helden wirken sich dann wiederum auf die Kampfkraft der Wesen aus, die er bei sich führt. Außerdem gibt es in Xhodon noch einen reinen Rohstoff-Held, den Pegaus. Dies sind reine Transporthelden, bei welchen eigene Ressourcen abgelegt werden können, oder aber mit anderen Spielern gehandelt.
GamesSphere: Ist es möglich Allianzen/Gilden bei Xhodon mit anderen Spielern zu formen? Wenn ja, gibt es hier Besonderheiten in Bezug auf Aufgaben oder ergeben sich auch noch andere Möglichkeiten bzw. Vorteile?
Dennis: Ja, Gilden spielen in Xhodon eine wichtige Rolle. Zwei der wichtigsten Elemente, die das Teamplay fördern, sind Artefakte und Kriegslager. Artefakte sind magische Gegenstände, die man von Wächtern oder anderen Spielern erobern kann. Sie bringen dem Besitzer und all seiner Gilden-Mitglieder einen Bonus auf bestimmte Rohstoffe. Kämpfe um Artefakte sorgen für jede Menge Abwechslung im Gameplay. Artefakte lassen sich prima durch organisierte Gildenaktionen erobern und verteidigen. Außerdem gibt es Kriegslager. Gemeinsame Kriegslager ermöglichen, dass eine Gilde gemeinsam angreifen kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit, gemeinsam zu verteidigen. Man bündelt dann die Kampfhorden der einzelnen Magier und kämpft vereint. Xhodon bietet viel Raum für Strategie und Teamplay.
GamesSphere: Gibt es auch Aufgaben, die nur gemeinsam im Team gelöst werden können?
Dennis: Die meisten Aufgaben sind leichter im Team zu schaffen als allein. Durch die Kriegslager und gemeinsame Verteidigungen sind Kriege sehr abwechslungsreich. In Zukunft wird es auch Quests geben, die im Team viel leichter zu lösen sind als wenn man es allein versucht.
GamesSphere: Wie kann man sich das Handelssystem vorstellen? Gibt es so etwas wie einen Marktplatz oder ein Auktionshaus ?
Dennis: Momentan ist der Handel noch dezentral organisiert. Er findet immer zwischen 2 Spielern statt, die sich über den Kurs und die Konditionen einigen. Geplant ist ein zentraler Marktplatz, der den Handel mit Ressourcen vereinfacht und den Austausch von Items ermöglicht.
GamesSphere: Wie funktioniert das Fördern und Handeln von Rohstoffen im Einzelnen und wie lange dauert es, Gebäude bzw. Armeen zu errichten?
Dennis: Rohstoffgebäude gibt es 5 verschiedene, die den Spieler stetig mit Rohstoffen versorgen. Beim Gebäudebau geht Xhodon einen eigenen Weg. Man kann den Fertigstellungszeitpunkt selbst bestimmen. Je weiter der in der Zukunft liegt, desto weniger wird von dem seltenen Rohstoff "Mana" verbraucht. So braucht man eine ausgefeilte Baustrategie und kann die Fertigstellung der Gebäude an die eigenen Onlinezeiten anpassen. Gerade Spielern, die nicht so häufig online sind, kommt dieses System zu Gute. Je höher man die Gebäude für die Truppenproduktion ausgebaut hat, desto schneller werden Einheiten hergestellt. Die Einheiten unterscheiden sich übrigens stark voneinander. Sie haben bestimmte Stärken und Schwächen nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip. Auch die günstigeren Anfangseinheiten spielen so später im Spiel noch eine große Rolle.
GamesSphere: Hört sich an, als wär das Spiel bei der Komplexität recht schwer zu meistern?
Dennis: Zu meistern ist es schwer, aber zu erlernen nicht. Hierfür sorgt vor allem das interaktive Tutorial. Der neue Spieler wird an die Hand genommen und bekommt die grundlegenden Funktionen haarklein erklärt. Dafür löst er zu Beginn kleinere Quests. Als Belohnung für den erfolgreichen Abschluss dieser Aufgaben gibt’s zudem noch Ressourcen und Einheiten, die den Aufbau am Anfang erleichtern.
GamesSphere: Die Spieler sind bei Xhodon in Ligen unterteilt. Erzähl uns doch bitte etwas darüber.
Dennis: In Xhodon gibt es ein Ligensystem. Man spielt in den Ligen gegen Spieler ähnlicher Stärke. Für die Gewinner einer Liga winken Gewinne wie individuelle Auszeichnungen und Items. Ist man stark genug, steigt man in höhere Ligen auf und hat dann andere Kontrahenten. So hat man als direkte Gegner immer gleichstarke Spieler, gegen die man auch eine realistische Chance hat zu gewinnen. In eine ähnliche Richtung geht der Angriffsschutz. Man ist von stark überlegenen Spielern nicht angreifbar. Von weniger starken Spielern, die noch etwas mehr Punkte haben, kann man zwar angegriffen werden, man erhält dann aber eine bestimmte Anzahl der Einheiten zurückerstattet. Dies verhindert die Gefahr, von übermächtigen Gegnern ständig klein gehalten zu werden.
GamesSphere: Vor kurzem seid Ihr mit Xhodon in die neue Version gestartet und habt eine GmbH gegründet. Was kannst du uns über die Veränderungen bzgl. der neuen Version sagen ?
Dennis: Xhodon hat ein komplett neues Gewand bekommen. Die Anregungen unserer Community in der letzten Runde wurden aufgegriffen und umgesetzt. Sowohl grafisch als auch bei der Bedienbarkeit der Spieloberfläche hat unser Spiel einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Zudem minimiert der Einsatz von Ajax-Technologie die Ladezeit enorm. Auch der Chat wurde komplett überarbeitet. Es gibt mehrere Räume, wie z.B. individuelle Gildenräume, in denen sich die Spieler ständig austauschen können.
GamesSphere: Was gibt es abschließend über Xhodon zu sagen?
Dennis: Xhodon verknüpft Konventionelles mit vielen neuen Ideen. Das Spiel ist kinderleicht zu erlernen, bietet aber auch langfristig einiges an Spielspaß. Schaut einfach mal rein! Aber Vorsicht, es kann süchtig machen. ;-)
GamesSphere: Ich danke recht herzlich für das Interview und wünsche weiterhin viel Erfolg!
Dennis: Ich danke auch für das Interview. Und ich wünsche allen viel Erfolg bei unserem Gewinnspiel.
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