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Wargaming ermöglicht besonderes AR-Projekt

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01.06.2016 - Wargaming, der Entwickler von World of Warships, ehrt den Jahrestag der Seeschlacht vor dem Skagerrak mit einer besonderen Augmented Reality-App. Mit diesem Projekt lässt sich das einzige noch existierende Schiff, das an der Schlacht von Jütland teilgenommen hat - der Kreuzer HMS Caroline aus dem Ersten Weltkrieg - genauestens betrachten.

Die App entstand in Partnerschaft mit dem National Museum of the Royal Navy, dem historischen Dockyard Portsmouth und ist Teil einer besonderen Ausstellung. Die App ist über Google Play oder dem Apple App Store verfügbar.

Ballista Digital, einer der führenden Entwickler historischer Anwendungen für Museen, hat bei der HMS Caroline AR Experience App ganze Arbeit geleistet und gewährt den Besuchern einen Einblick in ein 3D-Model des Schiffes auf ihren Smartphones und Tablets während der Jütland-Ausstellung. Zudem gibt es zahlreiche weiterführende Informationen über dieses besondere Schiff.

Weil die HMS Caroline durchgehend in Belfast in Nord-Irland vor Anker liegt, haben wir vorgeschlagen, das Schiff virtuell nachzubilden, damit sie ein Teil der großen Ausstellung in Portsmouth werden konnte,“ sagt Tracy Spaight, Director of Special Projects bei Wargaming. „Unsere Entwickler und Grafiker haben das Schiff akribisch anhand von Blaupausen und Fotografien modelliert. Dies ermöglicht es den Besuchern das Schiff während der Ausstellung zu betrachten, wofür sie lediglich die von unserem Partner Ballista Digital entwickelte App herunterladen und die Kamera ihres Smartphones oder Tablets auf den von uns dafür aufgebauten Sockel richten müssen. Wir sind sehr erfreut darüber, mit dem National Museum of the Royal Navy und Ballista Digital zusammenzuarbeiten und durch moderne Technologien Geschichte zum Leben zu erwecken.

Nick Hewitt, Head of Heritage Development am National Museum of the Royal Navy (NMRN) sagt dazu: “Wir freuen uns sehr über diese App, wodurch wir dieses fantastische Schiff des NMRN und den letzten Überlebenden der Schlacht von Jütland „virtuell“ von Belfast nach Portsmouth für die Jahrhundertfeier verlegen. Die App erweckt die Geschichte der HMS Caroline durch ein 3D-Model zum Leben und ist ein wunderbares digitales Souvenir für die Gäste des Museums.

Die Seeschlacht vor dem Skagerrak war die entscheidene Seeschlacht des Ersten Weltkriegs. Zwischen dem 31. Mai und dem 1. Juni 1916 kämpften die Briten über 36 Stunden mit der deutschen Marine. Auch wenn in diesem Kampf der Sieg aufgrund der zahlenmäßigen Verluste oft den Deutschen zugeschrieben wird (6094 britische Seemänner verloren ihr Leben, auf Seiten der Deutschen waren es 2551 Seeleute), war es doch der Grundstein für den britischen Marine-Erfolg. Am Ende der Schlacht war die britische Flotte klar überlegen: Mit 23 Dreadnoughts und vier Kreuzern waren sie gegenüber den zehn verbliebenen Dreadnoughts der deutschen Flotte zahlenmäßig deutlich im Vorteil.

Auf der Ausstellung werden außerdem noch zwei Kanonen gezeigt, die während der Schlacht von Jütland zum Einsatz kamen: Eine große 105mm Deck-Kanone des deutschen Zerstörers B98 und eine kleinere 2-Pfund-Kanone der HMS Narborough, die eigentlich im Orkney Islands Council’s Scapa Flow Visitor Centre and Museum in Lyness ausgestellt ist. Als Gegenleistung des Austauschs hat das NMRN die beiden Kanonen einer umfangreichen Restaurierung unterzogen. Zusätzlich können auf der Ausstellung von den Briten während der Schlacht von Jütland genutzte Flaggen betrachtet werden. Die größte Fahne wehte an Board der Dreadnought HMS Bellerophon und misst ganze 2,6 mal 5,3 Meter.

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