Koyotl

Interview zum Start am kommenden Montag

Koyotl

14.04.2011 - Am Montag den 18. April wird das kostenloses 3D-Rollenspiel Koyotl offiziell starten. Um Euch auf den Start von Koyotl vorzubereiten, veröffentlichte Upjers gestern im Rahmen der Road to Koyotl neue Screenshots, welche Einblick in das wilde Outdoor-Areal und die gefährliche Viperngrube geben sowie ein Interview mit Christian, dem Texter von Koyotl.

Folgend das Interview mit  Christian, einem Texter von Koyotl:

Du hast die Story für Koyotl mit entwickelt. Worum geht es bei Koyotl genau?
Christian: In der Welt von Koyotl gibt es verschiedene Völker. Der namengebende Charakter Koyotl ist ein mächtiger Schamane aus dem Volk der Kojoten. Er wurde von den Göttern auserwählt, über das Element „Blitz“ in Form eines Totems zu wachen. Anders als die Anhänger der Bären, Raben, Echsen und Dachse, die ihre von den Göttern erhaltenen Totems an einem sicheren Ort versteckten, behielt Koyotl seines bei sich. Durch die Macht des Totems wurde Koyotl gierig und böse, was zu einem Krieg zwischen den Echsen und Kojoten führte, bei dem das Totem von Koyotl in vier Teile zersprang. Koyotl schwor Rache zu nehmen und sich alle Elemente anzueignen, um so das mächtigste Wesen der Welt zu werden. Die Bären wurden deshalb von den Göttern beauftragt, die Splitter von Koyotls Totem einzusammeln, waren jedoch erfolglos. Und hier beginnt das Spiel...

Was war für Dich beim Entwerfen der Geschichte besonders wichtig?
Christian: Für mich war besonders wichtig, den Spielern eine originelle und lebhafte Geschichte zu präsentieren. Bei den Quests der Hauptgeschichte habe ich sehr darauf geachtet, dass immer ein logischer Zusammenhang besteht und alle Aufgaben aufeinander aufbauen.

Koyotl spielt in einer von den indianischen Kulturen inspirierten Welt. Hast Du auch zum Thema Indianer recherchiert oder handelt es sich mehr um eine erfundene indianische Welt?
Christian: Zum Thema habe ich mir verschiedene Geschichten und auch Lebensweisen der indianischen Kulturen angesehen und einfließen lassen. Dennoch habe ich versucht, meine eigenen Ideen in die Geschichte einzubringen. Die Grundlage der Story ist somit schon die indianische Welt, allerdings mit viel Fantasie angehaucht, um sie einmalig zu machen.

Was waren die größten Herausforderungen beim Schreiben?
Christian: Einzigartige Charaktere mit individuellem Stil zu entwickeln, war neben dem Aufbau einer glaubwürdigen Story das Schwierigste.

Welche sind die wichtigsten Charaktere bei Koyotl und was machen sie?
Christian: Der wichtigste Charakter in Koyotl ist natürlich die vom Spieler selbst erstellte Figur. Sie ist der bedeutungsvollste Teil in der Geschichte und muss die Pläne von Koyotl vereiteln. Daneben ist Garou vom Volk der Bären ein wichtiger Schlüsselcharakter; er versucht Koyotl ebenfalls zu stoppen. Natürlich gibt es noch viele weitere interessante Wesen, aber die wollen selbst vom Spieler gefunden werden.

Du hast bereits an anderen Upjers-Spielen gearbeitet. Gab es bei den Texten zu Koyotl einen Unterschied?
Christian: Der große Unterschied bei Koyotl lag in der Umsetzung der Quests. Ich konnte die Aufgaben dank der Technik komplett selbst entwerfen, umsetzen und sofort austesten. Die Welt bei Koyotl ist riesig und frei begehbar. Bei anderen Spielen wie Upologus habe ich die Story und Aufgaben dagegen im Kopf entworfen und niedergeschrieben.
Da Upologus kein reinrassiges Rollenspiel ist, sondern ein Fantasy-Abenteuer spielt sich viel der märchenhaften Welt in der Fantasie der Spieler ab.

Derzeit arbeitest Du noch an etlichen Quests und gibst ihnen den letzten Schliff. Kannst du uns verraten, worum es in den Quests geht?
Christian: In Koyotl gibt es neben den Quests der Hauptgeschichte viele Nebenaufgaben. Aktuell überarbeite ich diese, damit sie inhaltlich optimal mit der Hauptgeschichte verknüpft sind. So geht es beispielsweise in einer Quest darum, die Spinnen-Mutter Krohxa in der Hochlandebene aufzuspüren und auszulöschen. Sie wurde von Koyotls Schamanenzauber getroffen und all die Spinnenbabys kämpfen nun auf seiner Seite. Aber das ist nur eine von vielen spannenden Aufgaben, die den Spieler erwarten!

Du bist selbst erfahrener Online-Rollenspieler. Was muss Deiner Meinung nach ein interessantes Rollenspiel auf jeden Fall haben?
Christian: Für mich muss die Story gut durchdacht sein und ich muss vollkommen in die Spielwelt eintauchen können. Bei Koyotl darf ich das nun selbst verwirklichen.

Wie wichtig ist Deiner Meinung nach die Story für ein Spiel?
Christian: Es kommt drauf an, um welche Art von Spiel es sich handelt. Bei einem Ego-Shooter ist die Message meiner Meinung nach meist klar: „Erzählt mir nicht so viel Müll, ich will Action!“. Die Story begleitet das Spiel nur am Rande, wenn überhaupt vorhanden. Bei einem Adventure oder Rollenspiel spielt die Story eine zentrale Rolle. Ohne sie würde ich die Aufgaben ja ohne Grund erledigen, was nicht sehr motiviert.

Was wäre das schönste User-Feedback auf Deine Koyotl-Story?
Christian: Mmmh, nicht einfach. Einerseits freut es mich, wenn mir Leute sagen, dass sie in die Geschichte und die Aufgaben eintauchen können. Andererseits freut es mich aber auch, wenn ich konstruktive Kritik erhalte. Aus solcher Kritik lernt man für die Zukunft und kann sich weiterentwickeln.

  • Quelle: Pressemitteilung

Kurzinfo

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    • Browsergame
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